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mSpy: Spionage-Programm für Smartphones & Tablets

mSpy: Spionage-Programm für Smartphones & Tablets

Spionage-Tools für den PC gibt es wie Sand am Meer. Wer allerdings sein Kind oder den eigenen Angestellten (warum auch immer) überwachen möchte, kann auf mobile Lösungen wie mSpy für das Smartphone oder Tablet zurückgreifen. Damit lassen sich dann Kurznachrichten und Emails überwachen, Anrufe aufzeichnen, Fotos betrachten oder sonstige Daten abgreifen.

Spätestens der NSA-Skandal vor einem Jahr hat uns Europäer gezeigt, dass die allgemeine Überwachung eines jeden Einzelnen fast schon zur Normalität gehört. Ethische und moralische Aspekte werden außer acht gelassen - schließlich soll die Allgemeinheit sicher sein, die nationale Sicherheit gewahrt werden und Risikozellen von vornherein im Keim erstickt werden. So zumindest wird das Thema von offizieller Seite umschrieben. Dass dabei selbst die Großmutter von Hans Peter, die gestern zum ersten Mal das Internet nutzte und sonst auch die liebste Person der Welt ist, auf der Liste der Geheimdienste steht, ist äußerst bedenklich.

Trotzdem werden die Gefahren im digitalen Zeitalter immer größer. Besonders für Kinder, die generell unbeschwert an Dinge herangehen und mögliche Risiken oft nicht erkennen können, sollte die Gefahr nicht unterschätzt werden. Gerade in Bezug auf Cyber-Mobbing, Drogenmissbrauch oder sich sonstigen, anbahnenden Problemen, können die Risiken oftmals nicht früh genug erkannt werden, um als Elternteil mögliche Gefahrenquellen zu beseitigen.

Rechtlich gesehen ist die Überwachung des eigenen Kindes aus Aufsichtsgründen wohl nicht verboten, moralisch aber mindestens bedenklich. Wenn allerdings die beste Erziehung und Vermittlung von Selbstständigkeit nichts bringt, zum Beispiel wenn andere Personen dem eigenen Kind Schaden zu fügen wollen oder weil es vielleicht auf die schiefe Bahn gerät, könnte die Überwachung des Kindes vielleicht sogar Schlimmeres verhindern.

Software, die speziell für Überwachungszwecke entwickelt wurde, gibt es bereits seit Jahrzehnten. Allerdings ist die Spionage heute einfacher denn je. Nahezu jeder führt im Alltag ein Smartphone oder Tablet bei sich. In fast allen dieser Geräte sind Kameras, Mikrofone, GPS-Chips oder sonstige Sensoren verbaut, die zur Überwachung angezapft werden können. Nur wird darüber halt nicht so viel gesprochen.

mSpy - Allzweck-Spionage-Tool für jedermann

Wer trotzdem ein besorgter Elternteil ist, und lieber einmal mehr wissen möchte was das eigene Kind gerade in diesem Moment treibt, statt sich ständig Sorgen zu machen, kann spezielle Spionage-Tools wie mspy.com einsetzen.

Mit mSpy, das von einem britischen Unternehmen entwickelt wurde, kann man nahezu sämtliche Dienste oder Daten eines Smartphones oder Tablets anzapfen beziehungsweise abgreifen, ohne das es der Nutzer merkt.

Unter anderem können Anrufe aufgezeichnet werden (mithören), SMS überwacht werden oder die aktuelle Postion via GPS-Signal herausgefunden werden. Ebenso kann man Dienste wie WhatsApp oder Facebook überwachen, um im Falle des Cybermobbings Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Oder auch die geschossenen Fotos mit der Kamera können eingesehen werden. Und selbst das Mikrofon im Smartphone kann als Wanze benutzt werden, um die Umgebungsgeräusche oder Gespräche mitzuhören.

Standort-ermitteln

Standort-Ermittlung (Ortung)

Verfügbar ist mSpy derzeit für die Plattformen iOS, Android und BlackBerry. Die Installation der Software setzt Zugriff auf das Gerät voraus, läuft danach aber im Hintergrund. Als Spionierender kann man sich anschließend bequem in sein mSpy-Benutzerkonto einloggen und die übermittelten Daten und Informationen auswerten oder weitere Schritte einleiten. Möglich ist zum Beispiel auch die Fernsperrung und das Zurücksetzen des Geräts oder das Blockieren von bestimmten Kontakten aus der Ferne.

mSpy-kaufenDie Software bietet das britische Unternehmen jeweils in Monats-Abos an. Je nachdem wie intensiv die Spionage ausfallen soll und welche Dienste man überwachen möchte, gestaltet sich der monatliche Preis. Für Unternehmer, die die eigenen Angestellten überwachen wollen, gibt es zudem Business-Pakete.

Ist das überhaupt legal?

Wie anfänglich bereits angesprochen, ist vieles davon moralisch natürlich höchst bedenklich. Zumal es sich letztlich um das eigene Kind handelt und ohne dessen Wissen und Einwilligung die Überwachung ohnehin auch auf einer anderen Ebene (familiär) schnell schaden könnte. Auch wenn die Überwachung des eigenen Kindes rechtlich gesehen wohl aus Aufsichtsgründen erst einmal nicht zwingend illegal zu sein scheint.

Anders sieht es bei anderen Personen wie der eigenen Freundin, der Verwandtschaft oder jeder anderen Person aus. Hier sollte in jedem Fall die betroffene Person vorher ausreichend informiert und aufgeklärt werden. Ohne Einwilligung bzw. Zustimmung könnte diese Person andernfalls rechtlich schnell gegen die Überwachung und das zu Schaffen Machen an fremden Eigentum vorgehen.


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