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Apple iMac nun mit neuen SSD-Optionen im Store

Apple iMac nun mit neuen SSD-Optionen im Store

Apple hat die Auswahlmöglichkeiten beim Bestellvorgang der iMac-Produktlinie etwas erweitert, nun können Kunden nebst dem 1TB-SATA-Laufwerk mit mechanischen Bauteilen und dem Fusion Drive auch direkt zu einer SSD greifen. Das gilt für alle aktuell vertriebenen iMac-Modelle.

Laut MacRumors gab es diese Option beim kleinen iMac-Modell mit 21,5 Zoll vorher überhaupt nicht, beim 27er iMac gab es nur eine äußerst happige 768 GB SSD. Wer also nicht ganz so viel Speicher benötigt, kann direkt auf eine kleinere aber flottere SSD umsteigen, ohne den Einbau selbst vornehmen zu müssen.

Technisch versierte, bastelfreudige Nutzer können das Upgrade auch mit einem gröberen Eingriff selbst durchführen und dabei etwas Geld sparen. Die neueste Samsung SSD Linie ist im Einzelkauf unterm Strich günstiger und mit der Samsung 840 Pro SSD sogar performanter als die von Apple verbauten Modelle. Das gilt allerdings nur für den neuen 27er iMac, beim 21,5-Zoll Modell muss zusätzlich mit Klebstoff herumhantiert werden, was weniger Spaß machen dürfte. Außerdem lässt sich im zweiten Slot nur ein MacBook Pro 15'' Retina Drive verbauen. Siehe Guide bei iFixit.

Festplatten und Arbeitsspeicher sind hardwareseitig wohl schon immer die Upgradeoptionen gewesen, bei denen Apple nochmal einen saftigen Bonus für Bequemlichkeit der User draufschlägt. Erfahrungsgemäß ist eine vollwertige SSD unersetzlich, wenn es um rasante Bootvorgänge, Programmstarts und sogar das Browsen im Netz (wobei da auch eine RAMDisk für das Cache hilft) geht.

Satte 300€ für eine 256 GB SSD sind natürlich happig, wenn man bedenkt dass die 1TB SATA-Platte dann noch nicht mal mitgeliefert wird. Aktuell sind die HDD-Preise ja wieder vertretbar, aber wenigstens für ein externes Gehäuse hätte man die ursprüngliche Platte ja noch behalten wollen. Mit 256 GB werden die meisten User ohne eine externe Speichermöglichkeit irgendwann in die Röhre schauen, es sei denn man macht Gebrauch von einem Cloud-Service ohne lokale Kopie. Was auch irgendwo unpraktisch ist.

Auch die Auslagerung des Userverzeichnisses auf eine mechanische Platte empfiehlt sich auf Dauer, um die SSD nicht unnötigen Schreibvorgängen auszusetzen. Das ist bei der neueren Generation von Controllern und MLC-Speicher zwar erheblich weniger drastisch ausgeprägt, aber nach wie vor eine gute Angewohnheit.

Die 512 GB Variante kostet übrigens 600€ extra, die 768 GB Variante nur alberne 900 €. Würdet ihr da zuschlagen? 


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