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Leak: Das offizielle Handbuch vom Nexus 5 mit allen Daten

Leak: Das offizielle Handbuch vom Nexus 5 mit allen Daten

Bevor der Suchmaschinen-Gigant am 14. Oktober offiziell die Hüllen fallen lässt und das neueste Kind der Nexus-Familie präsentiert, macht im Netz bereits eine angeblich interne Serviceanleitung von LG die Runde. Android Police hat das Blatt zwischen die Finger bekommen und nun veröffentlicht. Dabei gelangen einige Details ans Licht, die bisher nur als Gerüchte umher kursierten.

Was steckt im Nexus 5?

In Googles neuem Flaggschiff werkelt ein MSM8974, auch bekannt als Snapdragon 800 mit 2,3 GHz und 4 Kernen von Qualcomm. Zügiges Arbeiten soll dem Nexus 5 unter anderem auch durch 2GB RAM ermöglicht werden. Mit an Bord sind wie üblich Bluetooth 4.0, UMTS/GSM/CDMA/LTE und WLAN. Das IPS-Display misst eine Diagonale von 4,95 Zoll und liefert eine Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel). Fotos werden von einer 8-Megapixel-Kamera (mit optischem Bildstabilisator) auf der Rückseite sowie von einer 1,3-Megapixel-Kamera auf der Vorderseite aufgenommen.

nexusae0_image_thumb5Wie von der Android-Community bereits erwartet bzw. befürchtet, lässt sich der Speicher auch bei diesem Nexus-Modell nicht zusätzlich mittels SD-Speicherkarte erweitern. 16GB bzw. 32GB interner Speicher müssen genügen. Ähnlich wie beim Vorgänger wird wieder eine Microsim benötigt. Die Akkukapazität beläuft sich auf 2300 mAh, wobei sogar kabelloses Laden laut der Anleitung möglich sein soll - wie genau, geht allerdings nicht daraus hervor. Um weiterhin visuell über Nachrichten und Ereignisse benachrichtigt zu werden, wird auf eine smarte, dezente LED-Leuchte zurückgegriffen. Mit an Bord ist neben Gyroskop-, Kompass-, Beschleinigungs-, Annäherungs-, Umgebungslicht- und Druck-Sensoren auch NFC.

Offene Fragen

Einige Gerüchte wurden mit dem Dokument bereits bestätigt bzw. dementiert. Unbeantwortet bleiben aber weiterhin die Fragen zum Preis, dem möglichen (neuen) Betriebssystem oder auch zur Verfügbarkeit des Geräts, was damals beim Nexus 4 oftmals lange Gesichter nach sich zog, da das Flaggschiff des bunten Riesen binnen kürzester Zeit bereits vergriffen war. Wer nicht schnell genug war, musste relativ lange warten, bis Google seine Produkte wieder vorrätig auf Lager hatte. Auch die Kostenfrage erweckt neugieriges Interesse, weil der Vorgänger zum Kampfpreis von lediglich 299€ ins Rennen geschickt wurde. Können wir auch dieses Mal mit einem vergleichsweise preiswerten Gerät rechnen oder schießen die Anschaffungsgebühren nun etwas mehr in die Höhe?

Ebenfalls interessant ist, ob und wenn ja wie der Suchmaschinen-Gigant auf Apple's jüngsten Coup, iOS 7, reagiert. Dass man den Konkurrenten nicht gern hinterherschaut, wurde in der Vergangenheit des Öfteren bereits bewiesen. Jetzt ist Android wieder an der Reihe, sich gegen die iPhone- und iPad-Armee zu behaupten. Ob das gelingt, erfahren wir vielleicht ja schon am 14. Oktober.


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