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ResearchKit: kleiner Schritt für Apple – großer Schritt für die Forschung?

ResearchKit: kleiner Schritt für Apple – großer Schritt für die Forschung?

Ab heute ist Apples ResearchKit zugänglich für Entwickler und wissenschaftliche Forscher, die damit quantitative und teilweise qualitative medizinische Studien starten können. Das Werkzeug dafür findet sich im Framework von ResearchKit, das die unzähligen iPhones (5 aufwärts) in den weltweiten Hosentaschen von Patienten zu wertvollen Werkzeugen macht. Die Pilot-Apps konnten bereits erste beeindruckende Erfolge verbuchen, jetzt geht es weiter.

Gewicht, Blutdruck, Blutzucker, Inhalator-Gebrauch und andere Faktoren werden erfasst

Statt als designierte Geräte für WhatsApp, Facebook und Clash of Clans ihr Dasein zu fristen, könnten iPhones bald eine wichtige Rolle in der diagnostischen Medizin und der Forschung einnehmen. Schlicht und einfach aus dem Grund, dass diese kleinen sensorbeladenen Hosentaschencomputer ständig mitgeführt werden und somit ihr volles Potential der Erfassung von Daten für Zwecke außerhalb der von Geheimbünden betriebenen Spionage entfalten könnten.

Schier unmöglich ist es beispielsweise, kontinuierlich den Bewegungsumfang einer Person zu ermitteln. Natürlich kann ein Patient darüber Buch führen, aber eine Maschine ist (mit Einbezug von offensichtlichen technischen Limitationen und Ausfällen) insgesamt zuverlässiger. Apps, die mit ResearchKit gebaut wurden, sind im Übrigen etwas spaßiger zu bedienen als ein wiederkehrender Patientenfragebogen.

Open-Source-Entwicklung der Tools

Mehr zu ResearchKit gibt es auf der Code-Plattform GitHub und im offiziellen Blog. In der Open-Source-Entwicklung kann sich jeder an der Erstellung oder Verbesserung von Forschungsmodulen beteiligen, die Medizinern und ihren Patienten mächtige Werkzeuge in die Hand geben. Für mich ist ResearchKit die beste Neuerung in der Laufzeit von iOS 8.


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