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Samsung Galaxy Note 3: Ist es das versprochene Edel-Smartphone?

Samsung Galaxy Note 3: Ist es das versprochene Edel-Smartphone?

Pompös und prachtvoll stellte Samsung heute sein neues Galaxy Note 3 auf der internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin vor. Im Rahmen des zuvor bereits angekündigten Unpacked-Events ließen uns die Südkoreaner nicht lange warten und kamen recht schnell zum wohl größten Highlight der gesamten Messe. Dabei überarbeitete der Elektronikkonzern aus Asien sein Business-Smartphone nicht nur in puncto Hardware-Ausstattung, sondern veränderte auch überraschend viel an der Optik. Doch ist es das versprochene Edel-Smartphone, über das in letzter Zeit immer wieder diskutiert wurde?

Mit Blick auf die Rückseite fällt besonders eine Neuerung in den Blickpunkt. Samsung hat seinem Note 3 nämlich eine mit Leder überzogene Rückschale spendiert, die es in unterschiedlichen Farben geben wird. Diese besteht zwar erneut aus Kunststoff und ist extrem biegsam, lässt sich jedoch angenehm einfach entfernen und wirkt dank dem neuen Lederüberzug sogar hochwertig. Man merkt also, Samsung versteht den europäischen und besonders amerikanischen Markt immer besser. Zuvor hatte man sich auf Seiten der Südkoreaner recht wenig Gedanken gemacht, wie man ein Smartpone auch hochwertig gestalten kann - zumindest was die Optik anbelangt. Unterm Strich kann sich die neue Lederrückseite sehen lassen, sodass einige Fans angenehm überrascht sein werden, wenn sie das Note 3 zum ersten Mal in den Händen halten.

Randvoll mit Leistung

Es ist natürlich nichts Neues, dass Samsung seine Smartphone-Flaggschiffe bis zum Rand mit aktuellster Hardware vollstopft. Und so sitzt im Galaxy Note 3 ein Vier-Kern Snapdragon 800-System-on-a-Chip mit einer Taktfrequenz von 2,3 GHz pro CPU-Kern. Dieser wurde in 28 Nanometern von Qualcomm gefertigt und besitzt eine Adreno 330 Grafikeinheit. Ob das Note 3 diese Power auch auf die Straße bekommt, bleibt natürlich noch abzuwarten.

Weiterhin sind nun auch 3 GB RAM verbaut, Bluetooth 4.0, ein starker 3200 mAh Akku, ein besserer Bildsensor mit 13 Megapixeln (Hauptkamera) und eine 2 Megapixel Frontkamera. Auf der Rückseite treffen wir Note-üblich natürlich auch den S-Pen an und erweiterbar ist das neue Samsung-Gerät durch einen microSD-Slot ebenfalls. Abgeschafft haben die Südkoreaner hingegen das 16 GB Modell. Künftig wird es das Note 3 nur in den Varianten mit 32 GB und 64 GB auf dem Markt geben.

Galaxy-Note-3_3Beim Gewicht konnte Samsung gut 12 Gramm einsparen, wodurch das Galaxy Note 3 nun 168 Gramm insgesamt wiegt. Gegenüber Konkurrenz-Modellen ist das natürlich schon schwer, wobei das Note in der dritten Generation nochmals etwas größer geworden ist. Das Display ist nämlich auf 5,7 Zoll angewachsen, gleichzeitig der Rahmen jedoch reduziert worden. Das Full HD AMOLED Display löst mit 1920 x 1080 Pixeln auf und lässt erneut keine Pixel mit dem bloßen Auge erkennen.

Spekulationen um eine 4K-Kamera, die UltraHD-Videoaufnahmen ermöglichen sollte, bestätigten sich jedoch nicht. Es wird erneut zwei Versionen geben, jeweils eine ohne LTE und eine mit. Ebenso setzt Samsung wieder auf den NFC-Standard und USB-3.0. Als Betriebsoberfläche kommt Android 4.3 zum Einsatz, wobei Samsung erneut die eigene TouchWiz UI Nature Ex dem Note verpasst hat. Genauere Info's zum Marktstart und dem Preis machte Samsung noch nicht. Wir dürfen aber davon ausgehen, dass das Galaxy Note 3 ab Ende September in Deutschland erhältlich sein wird. Preislich dürften wir uns bei mindestens 700 Euro bewegen.


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  • Andy

    Wieso so n Plastik BOMBER den keine braucht !!!

  • Andy

    Sorry Leute ich meinte … wieder so n Plastik BOMBER den keiner braucht 😉

  • Richi

    Alles klar Apple-Fan! Aber das neue Note hat kaum Plastik und brauch kein Unibody aus Alu!

  • Andy

    Lieber Alu oder Glas statt billigen Plastik SCHEIß !

  • Romka

    Beeindruckende Hardware aber das Design finde ich persönlich hässlich. Das Leder macht es eher schlimmer als besser. Zudem ist Leder nicht so Pflegeleicht wie Kunststoff oder Alu. Man hätte lieber eine Alu Rückschale genommen. Zudem sollte Samsung endlich daran arbeiten die Kameralinse bündig in die Rückschale einzuarbeiten. Die herausstehenden Linsen machen oft das Design kaputt und verkratzen schnell.

  • Romka

    iPhone 3G und 3GS waren ebenfalls aus Kunststoff.

  • Andy Soon

    Ich weiß aber das war vor 3-4 Jahren so!

    Außer Apple Release das iPhone 5c.

  • Stefan

    Apple hat daraus gelernt!!
    Aber das Alu des iPhone 5 überzeugt mich nicht, da es wirklich anfällig für Kratzer ist, da bleib ich lieber bei meinem 4er oder kauf mir vielleicht das 4s



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