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Samsung kupfert von Apple ab? Denkste – nun sind die Blackberrys dran!

Samsung kupfert von Apple ab? Denkste – nun sind die Blackberrys dran!

Samsung will seinen Horizont erweitern und sein Image ablegen bzw. verbessern, das bislang am ehesten dem von Volkswagen oder Hyundai gleicht. Während der südkoreanische Elektronik-Hersteller in der Vergangenheit vor allem den Großteil der Bevölkerung ansprach, also die Mittelklasse, und dementsprechend ausgelegte Hardware auf den Markt brachte, soll nun der Premium- und Business-Bereich verstärkt beliefert werden. Doch um dies zu verwirklichen, wirft Samsung nicht nur ein Auge auf Apple, sondern insbesondere eines auf die Spezialisten von Research in Motion.

Die Zeit ist reif für RIM, möchte man meinen. Ähnlich wie es Nokia im letzten Jahr vorgemacht hat, möchte der ehemals weltweit führende Hersteller von Hardware für Business-Anwender wieder Fuß auf dem Markt fassen und ansprechende Hardware für Geschäftsleute und Unternehmer produzieren. Dabei setzt RIM von Anfang mit allen 10 Fingern auf die Entwicklung eines eigenen Ökosystems, was unter anderem bei Apple außerordentlich gut funktioniert und Nokia zusammen mit Microsoft immer besser umsetzt. Anders hingegen schaut es bei Samsung aus, während Bada und Tizen nicht wirklich in die Gänge kommen, müssen die Südkoreaner zwangsläufig auf Android setzen. Aktuell funktioniert das auch sehr gut, auf Dauer wohlmöglich jedoch nicht, da Google mit LG sich seinen eigenen Hersteller ins Boot holt und in Zukunft wohl bevorzugt wird, auch wenn die Verantwortlichen das so noch nicht zugeben möchten.

Für Samsung ist RIM der gefährlichste Gegner

Da passt es ins Spiel, das Samsung kürzlich bekannt gab, das die Entwicklung von Tizen OS nach und nach intensiviert wird, um die Schaffung eines eigenen Ökosystems voranzutreiben. Um letztendlich jedoch Business-Anwender für sich zu gewinnen, genügt nicht nur die Konzentration auf das eigene Mobile-OS zu legen, sondern brauchbare Hardware herzustellen. Damit Samsung Erfolg hat, wird gerne auch einmal bei der Konkurrenz abgekupfert. Während bislang vor allem der Konkurrent Apple als Vorbild galt, wird künftig offenbar auch bei RIM einmal genauer hingeschaut. (Damit meine ich keinen Ideenklau oder Sonstiges - Ähnliches kennen wir schließlich aus diversen anderen Branchen)

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Wie die Korea Times nun berichtet, ist ein Samsung-Manager der Meinung, dass RIM der wichtigste Konkurrent ist, wenn es um Business-Anwender geht. Das war vor allem in der Vergangenheit so, als die extrem bekannten Blackberrys nahezu bei jedem Unternehmer im Büro auf dem Tisch lagen und im Alltag zum Einsatz kamen. Nachdem Samsung im letzten Jahr seine Marktführerschaft als Hersteller von Otto-normal-Endgeräten gegenüber Apple ausbauen konnte, wollen die Südkoreaner nun den Businesssektor erobern. Dazu zählen unter anderem nicht nur der Smartphones- und Tablet-Markt, sondern auch der TV-Sektor.

Samsung und Business-Anwender, funktioniert das?

Dafür will Samsung mehr Services und passende qualitativ hochwertige Produkte veröffentlichen, die unter anderem verstärkt Unternehmen angeboten werden sollen. Der Samsung-Manager rechnet sich sehr gute Chancen aus, tatsächlich interessant für Business-Fritzen zu werden. Schließlich kann das Unternehmen eine breite Palette an vielen verschiedenen Elektronik-Geräten vorweisen, während Hersteller wie Apple sich jeweils auf ein Gerät in verschiedenen Ausführungen konzentriert, beispielsweise dem iPhone oder Mac.

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Android soll sicherer werden

Des Weiteren hat sich Samsung die Dienste diverser Unternehmen gesichert, unter anderem die von Fixmo, ein Unternehmen für Sicherheitsprogramme für Smartphones & Tablets. Solche Investitionen sind für die Eroberung des Businessmarkts von größter Bedeutung. Diese sollen darüber hinaus auch Google's Android sicherer machen, zumindest was die eigenen Samsung-Geräte betrifft. Bislang ist Android recht anfällig in Sachen Sicherheit und eher mit einem offenen Scheunentor zu vergleichen.

Samsung's erstes Smartphones, das vermehrt Business-Kunden ansprechen soll, ist übrigens das Galaxy Note mit seinem beliebten S-Pen. Ob Samsung Marktanteile dazu gewinnen oder sogar RIM das Comeback feiern kann, wird sich schon bald zeigen. Den Anfang macht RIM am 30. Januar, denn da stellt das Unternehmen sein nahezu komplett überarbeitetes Mobile-OS Blackberry 10 vor inklusive neuer Smartphones. Endlich wieder Bewegung, sagen wir da doch mal glatt.

via. Korea Times / Gozilla-Bild: phandroid


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  • Harry

    Alles nur Geld macherrei und der kunde bleibt auf der strecke,man sollte sie einfach mal ganz links liegen lassen und keine neuen Geräte mehr kaufen,solang sie noch Funtionstüchtig sind,denn der service bei den Herstellern ist echt unter aller sau,Ganz vorran LG



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