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Smartphone-Händler Getgoods geht in die Insolvenz

Smartphone-Händler Getgoods geht in die Insolvenz

Der Online-Händler Getgoods hat in dieser Woche kurzfristig Insolvenz anmelden müssen, weil das Unternehmen mit Hauptsitz in Frankfurt / Oder offiziell Zahlungsunfähig ist. Dass gab die börsennotierte Getgoods.de AG bekannt. Der Aktienkurs ist im Zuge der Bekanntgabe rapide abgestürzt, als bereits gestern erste Gerüchte zu den Schwierigkeiten von Getgoods die Runde machten.

In den letzten Monaten habe man zwar noch nach zahlungskräftigen Investoren gesucht, um die Insolvenz abzuwenden, aber die fanden sich nicht. Sämtliche Gespräche mit Investoren sind gescheitert, so der Online-Händler in einer Mitteilung. Im Zuge des Insolvenzverfahren sollen diese aber wieder aufgenommen werden.

Getgoods-logoZumindest der Umsatz im ersten halben Jahr von 2013 konnte von 173,4 Millionen Euro um 27 Prozent auf 220 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Wie sich wirtschaftliche Bild aktuell darstellt, dazu machte Getgoods bislang keine Angaben. Aktuell sind noch 200 Mitarbeiter angestellt, was mit dem Großteil der Mitarbeiterschaft im nun folgenden Insolvenzverfahren geschieht, ist noch unklar. Laut einem Sprecher des Unternehmens soll der Geschäftsbetrieb vorerst im vollen Umfang fortgesetzt werden.

Hauptgeschäft von getgoods.de war und ist der Vertrieb von Smartphones und Tablets. In letzter Zeit hatte man immer mehr Sponsorverträge vor allem im Sportbereich abgeschlossen, in denen man als Hauptsponsor auf den Trikots von Fussball-Mannschaften auftrat. Inwieweit man sich hierbei übernommen hat, kann aktuell nur spekuliert werden.

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