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Snowden-Doku „Citizenfour“ nimmt einen Oscar mit

Snowden-Doku „Citizenfour“ nimmt einen Oscar mit

Der spannende Dokumentarfilm von Laura Poitras mit keinem anderen als NSA-Whistleblower Edward Snowden sticht aufgrund der visuellen Qualitäten, einer gut erzählten Story und der Bedeutung der Thematik heraus. Selten sieht man so ein Stück echte Geschichte mit den tatsächlichen Akteuren auf der Leinwand (u.a. Journalist Glenn Greenwald) und kann noch in der Gegenwart den Bezug herstellen.

Edward Snowden und Glenn Greenwald im Hong Konger Hotel

Ich empfehle nach wie vor einen Kinobesuch oder anderweitige Mittel zum Betrachten dieses äußerst sehenswerten und unterhaltsamen Films, der zu den wichtigsten Dokumentationen unserer Zeit steht. Poitras wurde für ihre Doku über den Überwachungsstaat und die Spionagemaschinerie ein wohlverdienter Oscar für die beste Dokumentation verliehen. Gerade was technische Einzelheiten angeht, hält sich der Streifen zurück und überfordert auch Freunde und Verwandte mit weniger Geek-Blut in den Adern nicht so schnell.

Essentiell ist der Mensch und Bürger, der die darin erzählten Implikationen ernst nimmt und auch schon erste Schritte für die Erhaltung seiner digitalen und menschlichen Rechte einleitet. Wir können alle bei Verschlüsselung und der Wahl unserer sozialen Netzwerke und Messenger anfangen, aber auch über die Abhängigkeit von gewissen Clouddiensten und Unternehmen mit starker Tendenz zum Data Mining nachdenken.

Dabei geht es nicht nur um die Eindämmung der Folgen einer kriminellen digitalen Spionageaktion, sondern auch um die Vermeidung einer eventuell weitaus grimmigeren Zukunft. Es gibt recht einfache Lösungen für den Anfang, die besser sind als beispielsweise Resignation.


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