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Sphero BB-8 Teardown: Star Wars Roboter zerlegt

Sphero BB-8 Teardown: Star Wars Roboter zerlegt

Der BB-8 erfreut sich enormer Beliebtheit und wird von vielen Fans als das coolste Star Wars Merchandising Spielzeug gefeiert. Wie funktioniert das Ding eigentlich? Im Kern steckt nach wie vor die Basis des Sphero Kugelroboters, der per iPhone in jede beliebige Richtung gesteuert werden kann. Und wie bleibt der "Kopf" des BB-8 ausgerichtet?

In den zwei aktuellen BB-8 Teardowns könnt ihr sehen, wie er so tickt und welche Tricks eingesetzt wurden, um die neue kleine Kuppel auf dem Roboter als "Kopf" korrekt zu orientieren und von der Rotation des Korpus zu entkoppeln. Es sei übrigens gesagt, dass Katzen- und Hundehalter ihre Freude mit der regelmäßigen Reinigung haben werden. Denn im Gegensatz zum Original gibt es kleine Spalten und Öffnungen, die sich mit rasanter Geschwindigkeit mit dem Fell der Vierbeiner füllen.

Hier zunächst ein Teardown im Video von uBreakiFix, nichts für schwache Nerven von fürsorglichen Roboterhaltern und Roboter-Aktivisten:

Etwas ausführlicher geht es bei Fictiv zu, die sich die DNA von Konsumentenelektronik gerne mal im Detail anschauen und auch jede Menge interessante Bilder dazu liefern. Hier eine Übersicht der Komponenten des Sphero BB-8:

sphero bb8 zerlegtUm an die Innereien zu kommen, muss man die drei Millimeter dicke Polykarbonathülle des BB-8 leider mit einem Dremel und einer Trennscheibe öffnen. Die Elektronik im Inneren ist darin versiegelt und wird wie beim Original per Induktion geladen.

sphero-explosionszeichnung

Zwei handelsübliche Modellbau-Motoren treiben die Kugel an, während eine federnde Konstruktion den Magneten festhält, der die auf Rollen gelagerte obere Einheit (ebenso magnetisch) an der Kugel positioniert:

bb8-kopf-geöffnet

Wie gerät die Kugel eigentlich ins Rollen, fragt ihr euch? In der Hülle des Sphero und BB-8 sitzt der Rest der Komponenten praktisch losgelöst und rotiert darin umher, wie der Inhalt bei einem rohen Ei. Durch den Antrieb entsteht der nötige Schwung, während ein Gyroskop und Accelerometer die nötigen Infos an das Roboter-Gehirn liefern, um das Innere stets aufrecht zu halten und nicht allzu sehr herumzueiern.

Die Ladeschale wurde beim BB-8 übrigens mit zwei Bleigewichten bestückt, um einen wertigeren Eindruck zu machen und die Stabilität zu erhöhen.

Insgesamt ist das Design sehr effizient und wurde speziell für die Produktionstechnik gestaltet, um die Anzahl der Teile niedrig zu halten. In Summe würde es uns wundern, wenn Sphero BB-8 in den Herstellungskosten eine nennenswerte Differenz zum Original bzw. Sphero 2.0 aus unserem Test aufweist. Im Ladenpreis unterscheiden sich die beiden Modelle übrigens um knapp 50 Euro. Nach der Lizenzgebühr verdient sich Orbotix sicher eine goldene Nase mit dieser Special Edition, die in kürzester Zeit überall ausverkauft wird.


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