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Startprobleme bei dutzenden Flugzeugen mit iPads im Cockpit

Startprobleme bei dutzenden Flugzeugen mit iPads im Cockpit

Ein iPad im Cockpit ist mittlerweile keine Seltenheit mehr, zahlreiche Airlines setzen die Apple-Tablets für ihre Crews in der Luft und auf dem Boden ein. Macht die für Piloten relevante App allerdings Probleme, kann das schon mal die gesamte Maschine samt den Passagieren auf dem Boden halten.

"Mein iPad-Bildschirm zeigt nichts mehr an"

Mehrere Dutzend Flüge der American Airlines waren von einem Problem betroffen, das offenbar weniger von den iPads und mehr von der hauseigenen, darauf laufenden Software ausging.

Ein Passagier berichtete gegenüber The Verge von seinem Erlebnis: Zuerst verkündete der Pilot über die Sprechanlage, dass das iPad des Copiloten nichts mehr anzeige - danach gab auch sein eigenes Tablet den Geist auf.

Obwohl es zuerst so schien, als seien alle 737er-Flugzeuge der Airline betroffen, korrigierte der Pilot später die Anzahl auf "einige zufällige" Systeme, unabhängig vom Modell. Mit WLAN-Kontakt im Flughafen konnte das Problem relativ kurzfristig behoben werden.

Seit 2011 gibt es iPads in den Cockpits der American Airlines. Und seit etwa zwei Jahren ersetzen die Tablets bis zu 20 Kilogramm an Unterlagen, Karten, Handbücher und anderen Papierkram im Cockpit in Form der "EFBs", also Electronic Flight Bags. Mit dem Umstieg auf Softwarelösung sinkt im Vergleich zum guten alten Handbuch in Papierform natürlich auch ein wenig die Verlässlichkeit. Artikelbild: Maarten Visser, Wikimedia Commons


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