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Streit um Bahnhofsuhr: Apple einigt sich mit Schweizerischen Bundesbahnen

Streit um Bahnhofsuhr: Apple einigt sich mit Schweizerischen Bundesbahnen

Nachdem Apple iOS 6 vor einigen Wochen veröffentlichte, fiel wahrscheinlich nicht nur den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) auf, dass das Design der Apple-Analoguhr mit dem der SBB-Bahnhofsuhr fast identisch ist. Nun gab es eine Einigung zwischen Eidgenossen und Kaliforniern, wobei über die Höhe der Gebühren nichts bekannt wurde.

Apple vs SBB

Normalerweise läuft das Spiel fast immer andersherum: Apple beschuldigt die Konkurrenz das Design eines ihrer Geräte geklaut bzw. irgendwelche Patent verletzt zu haben. Teilweise waren die Klagen erfolgreich und so musste bspw. der südkoreanische Konzern Samsung wegen diverser Verstöße 1,04 Milliarden US-Dollar an Apple zahlen. Diesmal haben jedoch Apple-Designer bei den Schweizerischen Bundesbahnen abgekupfert, denn die Rechte an der 1944 von Hans Hilfiker entworfenen Uhr liegen bei den SBB bzw. der Mondaine Group.

"Spezielles Merkmal des sogenannten «Kellenzifferblattes» ist der markante rote Sekundenzeiger, der die Form einer Signalkelle hat. Bis heute stellt sie als Symbol für Innovation und Zuverlässigkeit ein wichtiges Identitätsmerkmal der SBB und der Schweiz dar." (Medienmitteilung SBB)

Die Schweizer freuten sich zwar, dass "ihre" Uhr weltweit auf Apple's iPads zum Einsatz kommt, jedoch wollte man dafür nicht ganz leer ausgehen. Nun kam es offenbar zu einer Einigung und Apple muss Zahlungen an die SBB leisten. Die Einigung beinhaltet sieht laut einer Aussendung der Schweizerischen Bundesbahnen vor, dass weder sie noch Apple genaue Angabe zur höhe der Lizenzierungsgebühr machen.

[via TheEpochTimes]


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