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TriFly: Ein 48-Stunden Propellerfahrzeug an Land

TriFly: Ein 48-Stunden Propellerfahrzeug an Land

Teilnehmer eines Contests namens The Deconstruction bauten ein Propellerfahrzeug aus zwei Golfkarts und diversen anderen Bauteilen, das sie schließlich auf eine Spritztour zu Starbucks fuhren. Anders als bei uns, gibt es in den Staaten wohl tatsächlich ein Drive-Through für Kaffee, Bagels und Donuts.

Das Dreirad-Vehikel wird vollständig per Propeller angetrieben, der seine Power wiederum von einem elektrischen Neodymium Motor mit 20 PS bezieht. Ein billiger Propeller aus solidem Buchenholz und der Glasgriff einer Dusche fügen sich auszeichnet in die Racingoptik der Sitzbank aus einem alten Ford Bronco ein, die das Team über Craigslist ergatterte. Auf der Projektseite der North Street Labs findet ihr weitere technische Spezifikationen und einige Fotos von den Bastelarbeiten.

Auf YouTube gab es reichlich kritische Kommentare wegen der offenen Rotorführung, die bei einem Unfall ziemlich böse Spuren hinterlassen hätte. Einerseits hätten die Jungs natürlich mit relativer Leichtigkeit ein grobes Schutzgitter anschweißen können - andererseits kann man sich auch anstellen. Auch wenn die Sitzbank anscheinend an die 9 Mal Feuer fing (während der Schweißarbeiten am Gerüst drumherum): es war eben ein Bastelprojekt ohne Konventionen und der Propeller blieb dran. Ich finde das Endprodukt eigentlich recht beeindruckend für 48 Stunden Bauzeit.

Propeller Mount

Die Truppe musste zum Verbinden des Propellers mit dem Motor einige spezielle Adapter herstellen und zerlegte zwei Golfkarts vom Schrottbestand der ODU. Ein 2,2 kWh Lithium-Polymer-Akkupack mit 74 Volt Nominalspannung liefert den nötigen Saft. Verkabelung und Komponenten holten sie sich unter anderem aus einem alten Autoradio.

Um eine Straßenzulassung müssten sich die Jungs hierzulande wohl nicht bemühen, zumindest nicht in den nächsten Jahren. Das TriFly Vehikel ist nur eines von vielen Projekten des The Deconstruction Wettbewerbs, dessen Ziel die Erforschung von Umbaumöglichkeiten und Bastlerambitionen war. Alte und kaputte oder umfunktionierte Bauteile wurden in kleine Kunstwerke und Projekte transformiert, die eine neue Funktion oder Bedeutung annahmen.

Weitere kreative Ausbrüche in der Maker-Ecke findet ihr auf der Newsseite des Contests. Sind unter Euch vielleicht auch Maker, Bastler oder Hardware-Hacker? Habt ihr vielleicht eine Bastelstory loszuwerden, die ebenso mit Bier begann und mit Spaß (ohne Verletzungen) endete?

via TNW


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  • Marv

    Hauptsache die Musik aus Top Gun 😀



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