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Umfrage: Wieso nutzt Du Windows?

Umfrage: Wieso nutzt Du Windows?

Aktuellen Statistiken zufolge liegt Windows 7 mit 55% ganz vorne bei den Desktop-Betriebssystemen. Wie sieht es bei euch eigentlich aus? Welches primäre Betriebssystem wird zu Hause genutzt? Habt ihr bereits Erfahrung mit anderen Betriebssystemen gemacht?

Frage an die Windows-User (mehrere Antworten sind möglich!)

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Weniger als 7% sind mit einem Mac im Netz unterwegs

Global vermelden Marktforscher wie Netmarketshare lediglich etwa 3,55% Desktop-Rechner im Netz, die mit Mac OS X 10.10 "Yosemite" ausgestattet sind. Insgesamt sind etwa 6,90% mit einem Desktop-Mac unterwegs. Die Statistik umfasst dabei ausschließlich Consumer-Betriebssysteme und Desktops, keine Embedded-Systeme oder Kuriositäten.

Weblogit-Besucher aufgeschlüsselt:

Wir wissen aus unseren eigenen Besucherdaten, dass hier deutlich mehr Leser mit einem Mac oder Hackintosh vertreten sind: Vom 01.01.2015 bis heute waren es 12,8% mit Desktop-Mac. Etwa 47,52% unserer Besucher kommen mit iOS zu uns. Windows nutzen immerhin 25,14% laut Statistik.

weblogit-besucher

Nur 0,78% besuchen uns mit Linux?

Nun sei dazu gesagt, dass Google Analytics und andere Lösungen nicht unbedingt makellos arbeiten und oft nicht gegen selbst definierte "User Agents" gewappnet sind. Auch nutzen manche Linux-Distros standardmäßig etwa den Mac Safari Identifikator als Standard für Midori.

Großes Interesse an Alternativen zu Windows stellten wir bei unseren Artikeln zu elementary OS fest, einer Linux-Distribution mit von Apple inspirierter Ästhetik zum Nulltarif und mit PC-Kompatibilität. Sind Windows-User eigentlich gänzlich zufrieden, oder woher kommen die Gründe für den treuen Verbleib bei Microsoft?

Alternativen zu Windows für PCs

Der Umstieg von Windows auf Linux oder andere *NIX-Verwandte hat diverse Vorteile, primär hat der User mehr Kontrolle über seine Anwendungen und Daten und etwas mehr Einblick unter die Haube. Zudem ist Ubuntu einfach der beste Weg für mich gewesen, die ständig in Toolbarprobleme, Viren und Trojaner verwickelten Schwiegereltern dauerhaft symptomfrei zu halten. Linux ist aufgrund der geringeren Popularität ein (statistisch) selteneres Ziel für Malware und Hacker.

Außerdem fällt erheblich weniger an Wartung und Updates an - anfallende Updates sind schneller installiert und Defragmentierung ist sowieso ein Fremdwort. Eine einmal konfigurierte Linuxkiste läuft in der Regel sehr lange ohne jeglichen Wartungsbedarf, die Sicherheitsupdates lassen sich automatisieren. Linux holt teilweise mehr aus betagter Hardware heraus und ermöglicht Nutzungen, die ansonsten nicht denkbar wären.

Zu den Nachteilen von Linux-Distributionen gehört definitiv die Lernkurve, mittlerweile wird der Gebrauch aber immer einfacher und die Communities im Netz werden immer größer. Außerdem wird für reine Windows-Apps oft eine virtuelle Maschine (quasi ein in klein simulierter PC) benötigt, damit beispielsweise Photoshop und andere Adobe Apps laufen. Leider nie in nativer Geschwindigkeit, aber durchaus für gelegentlichen Gebrauch hilfreich. Spiele und Office-Apps gibt es mittlerweile sehr häufig und gut für Linux-Distributionen. Selbst Steam funktioniert einwandfrei unter Ubuntu und co.


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Hier kannst Du Deine Meinung loswerden:

  • Ein PC wird „gezwungermaßen“ mit Windows verwendet, alle anderen laufen mit OS X oder Debian Distributionen.

  • Eddy E.

    Bevor ich mir den Stress antue selbst nen system zu patchen lass ich die olle Kiste lieber so laufen wie sie ist…
    Das größte Problem ist nach wie vor die viel zu komplizierte Installation der Systeme, klar mit Anleitung machbar aber wenn wir mal ehrlich sind hat doch keiner so wirklich Bock auf das gefrickel…
    Also bleibt das auf der Kiste was drauf ist…
    Für mich persönlich spielt der Rechner aber auch nur noch eine sehr kleine Rolle in meinem Haushalt, dank NAS, iphone, iPad und Apple tv sehe ich ehrlich nicht mehr viel nutzen für den „großen Panzer“ (HP HDX 16)…

  • herbert

    Sorry, aber gefrickel ist das schon länger nicht mehr.
    Eher ganz easy…

  • bdorer

    Da ich blind bin, benötige ich einen sog. Screenreader (Bildschirmleser) der mir den Bildschirminhalt vorliest oder auf einer sog. Braillezeile in Blindenschrift ausgibt.
    Unter Windows habe ich die Programme, die ich benötige sowie meinen Screenreader (SR) im Griff.
    Unter Linux müsste ich mich ehrst einmal für eine Distribution entscheiden und anschließend prüfen, welche Desktops denn mit Orca, dem SR von Linux funktionieren.
    Bei Mac Os gibt es ja den von Apple selbst produzierten SR VoiceOver. Allerdings weiß ich von einigen blinden Mac Os-Nutzern, dass die Barrierefreiheit hier in den letzten Jahren sehr stark nachgelassen hat.
    Folglich bleibe ich ehrst mal bei Windows. Wenn ich mal wirklich lange Weile haben sollte und mich mit anderen Betriebssystemen beschäftigen will, kann ich das ja immer noch machen. 🙂

  • Windows

    Ich nutze Windows 8.1 zuhause, eigentlich aus dem Hauptgrund das es unglaublich schnell startet.
    OSX würde ich gerne nutzen, aber es ist mir zu teuer für das was ich es brauchen würde.
    Und ja Linux, klar ist es heute nicht schwer Linux auf die Maschine zu tun. Aber bei mir lief es mit Linux noch nie so Problemlos wie mit Windows. Irgendwas kommt da immer auf…



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