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Warum Apple mit dem HomePod nicht zu spät kommt

Warum Apple mit dem HomePod nicht zu spät kommt

Als Apple auf der Anfang Juni stattgefundenen WWDC mit dem berühmten Satz "just one more thing" etwas Besonderes ankündigte und daraufhin den "HomePod" enthüllte, waren sich einige Technik-Enthusiasten schon sicher, dass Amazon Echo und Google Home den Markt der Smart-Lautsprecher bereits dominierten, und Apple einfach zu spät auf den Zug aufspringen würde. Trotzdem kann es sich lohnen, auf Siri in Form des flauschig-aussehenden Lautsprechers zu warten.

Weiche Schale, harter Kern

Apple stellte gleich von Anfang an klar, dass HomePod auf jeden Fall eines besser machen würde als die Konkurrenz: nämlich den Sound. Gleich sieben Lautsprecher und einen Subwoofer samt jeweiligen Verstärkern bietet der gerade mal 17cm hohe Kasten und soll durch seine spezielle Ummantelung perfekt für jeden Musikgenuss sein.

Und damit uns Siri auch versteht, egal wo wir uns gerade im Raum befinden, verfügt der HomePod über sechs Mikrofone. Dass der HomePod letztlich aber zum 'Smart'-Lautsprecher wird, hat er dem A8-Chip zu verdanken, der unter der Haube sitzt. Dieser von Apple entwickelte Rechenchip arbeitet hoch effizient und stellt ordentlich Rechenleistung zur Verfügung, damit sich Siri mit uns unterhalten, Fragen beantworten oder Musikvorschläge geben kann.

Wer will, kann auch mittels eines integrierten Touchpads den HomePod bedienen. Apropos bedienen: Wenn ihr ein iPhone 5s oder neuer mit installiertem iOS 11 besitzt, könnt ihr euch mit dem Smart-Speaker verbinden.

Was macht die Konkurrenz?

Dass Apple nicht das erste Unternehmen ist, dass das Feld der Smart-Lautsprecher betritt, zeigen Amazon, Google oder Sonos mit ihre Varianten. Apple könnten aber das Unternehmen sein, das sich vorerst im Kampf der Tech-Giganten durchsetzt. Inwiefern wir nun gleich die vollmundig angesprochene "Revolution" der noch relativ jungen Geräteart erwarten dürfen, bleibt allerdings bis Ende des Jahres abzuwarten.

Die wohl größte Schwachstelle von Apples HomePod ist dessen Preis: Mit 350 US-Dollar ist der nämlich leider alles andere als konkurrenzfähig - eher im Gegenteil. Amazon Echo gibt es fast für die Hälfte des Preises, Googles Home platziert sich mit 130 US-Dollar ebenfalls gut.

Warum ihr trotzdem auf den HomePod warten solltet

Es dauert noch einige Monate, bis wir wirklich wissen, wie gut der HomePod ist. Auf dem Papier macht er zumindest einiges her, und könnte die Messlatte für die interaktiven Lautsprecher höher legen. Apple-Nutzer wissen zudem, dass der Preis durchaus für die Qualität spricht.

Amazon Echo und Google Home - um bei den bereits angeführten Beispielen zu bleiben - haben gezeigt, was mit Smart-Speakern grundsätzlich möglich ist. Ein bisschen Musik hier, ein paar Witze dort, einkaufen via Sprachbefehl oder das Hinzufügen von Terminen zum eigenen Kalender.

Wenn Apple softwareseitig die richtigen Dinge in den HomePod integriert, und zudem die Soundqualität so gut wie angepriesen ist, dann lohnt sich zum einen das Warten und zum anderen auch der höhere Preis von 350 US-Dollar. Im Dezember werden wir es frühestens wissen. Bis dahin müssen wir uns mit der Spezial-Seite von Apple zum HomePod begnügen.


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