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Wenn der Originalteil-Nachbau zum Horror wird

Wenn der Originalteil-Nachbau zum Horror wird

Der Markt der Ersatzteile ist keineswegs einfach so zu überblicken. An allen Ecken sitzen sie, die Gauner. Und warten darauf, gutläubige Kundschaft mit minderwertigen Nachbauten abzuspeisen. Dieses Horror-Szenario, dass wenn ein als Originalteil verkauftes Ersatzteil oder ein „billiger“ Nachbau im eigenen Auto eingebaut wird und nach viel zu kurzer Zeit durch Verschleiß am Aufgeben ist, ist nicht nur im Automobilsektor ziemlich ärgerlich. Sondern ist ebenso gut auch in vielen anderen Bereichen ein bitteres Erlebnis.

Um nur mal eine andere Branche zu nennen: der Smartphone-Markt. Abgesehen davon, dass Apple beispielsweise bewusst darauf verzichtet, dass Drittanbieter Originalteile in den defekten iPhones, iPads und Macs einbauen „dürfen“. Um unter anderem zu verhindern, dass Pfusch beim Einbau das Qualitätsbild von Apple nach außen hin schädigt. Sind Originalteile in der Regel allein aufgrund ihrer Passgenauigkeit und Beständigkeit die lohnendere Investition, sollte ein bestimmtes Bauteil defekt und die Garantie erloschen sein.

Dies trifft natürlich nicht immer zu. Zum Beispiel bei sehr alten Geräten oder Autos, wo ein teures Originalteil nur unnötigerweise viel Geld verbrennt ohne dass das Gerät oder Auto gleichzeitig deutlich länger „lebt“.

Originalteile = passgenau, materialbeständig, langlebig

Gerade beim Auto kann es schnell ziemlich kostenintensiv werden, sollen gleich mehrere Teile aufgrund eines Defekts oder von Verschleiß ausgetauscht werden. Es ist deshalb nur verständlich, wenn man sich entsprechend nach günstigeren Alternativen umschaut. Um sowohl Kosten für die Bauteile selbst als auch beim Einbau zu sparen.

Das mag sich für den einen oder anderen lohnen. Statistiken und mehreren Untersuchungen zufolge, unter anderem vom Automobilclub ADAC, zeigen jedoch, dass der Unterschied vor allem bei drei Punkten nicht zu unterschätzen ist. Originalteile kommen direkt vom Hersteller (bzw. über einen Partner, der sie fertigt), also dem Produzenten der diese Teile auch entwickelt hat. Sie weißen demnach die größte Passgenauigkeit auf und sind in der Regel immer hochwertiger als Nachbauten von Drittanbietern.

Die Kosten, die sich mit billigen Nachbauten einsparen lassen, relativieren sich in vielen Fällen durch eine schlechtere Langlebigkeit und vor allem durch hohe Preise bei Drittwerkstätten. Die Folge: Das nachgebaute, billig eingekaufte Bauteil geht schneller kaputt. Das kann durch eine schlechte Fertigung passieren, oder weil es schlicht nicht die richtige Größe besitzt. Allerdings bin ich auch der Meinung, dass Originalteile - egal von welchem Hersteller - deutlich billiger werden müssen.

Wie ich überhaupt auf diese Thematik gekommen bin? Durch den nachfolgenden Spot, in dem eine Dame offensichtlich Geld sparen wollte und Ersatzteile über einen Drittanbieter einbauen lies. Um dann festzustellen, dass wohl nicht alles so ist wie es sein soll. Zumindest ihre Umschreibung des eigentlichen Problems ist, na ja, irgendwie ein Schock. Ich jedenfalls musste kurz die Schultern hochziehen.


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  • Eddy E.

    Wäre nicht ein Artikel darüber welche Ersatzteile man tatsächlich gebrauchen kann viel interessanter?!



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