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Wie stark ist der A8-SoC im neuen iPhone 6?

Wie stark ist der A8-SoC im neuen iPhone 6?

Geht es um genaue Daten und Zahlen zum neuen A8-SoC im iPhone 6, macht Apple nach wie vor ein großes Geheimnis daraus. Tests müssen erst noch zeigen, inwiefern die Performance an die versprochenen Werte aus der Keynote herankommen. Erfolgen können die in der Regel erst nach dem Marktstart. Eine erste Einschätzung können wir trotzdem wagen, zumal AnandTech aktuell ein paar interessante Details verrät.

Laut Apple haben sich die Performance-Werte des A8 System-on-a-Chip (SoC) gegenüber dem direkten Vorgänger aus dem iPhone 5s deutlich verbessert. Allerdings gab man auf der Keynote nur an, dass die Energieeffizienz um das Doppelte anstieg. Wie es sich mit der Leistung selbst verhält, verglich Apple lediglich die Verbesserung im Vergleich zum originalen iPhone von 2007. Ein typisches Diagramm á la Apple, auf der eine Leistungssteigerung - diesmal um das 50-fache - angepriesen wurde, wurde traditionsgemäß vorgeführt.

Apple-A8-CPU-Power

Die Grafikeinheit soll im gleichen Zeitraum sogar um das 84-fache leistungsfähiger geworden sein. Werte, die in einer derartigen Kurve natürlich beeindruckend aussehen. Viel interessanter ist für uns aber der Vergleich zum 5s, sprich dem Vorgänger des iPhone 6.

Erste Einschätzung des neuen A8-SoCs

Noch direkt vor der offiziellen Apple-Keynote am vergangenen Dienstag machten erste Benchmark-Werte im Netz die Runde. Darauf zu sehen waren Hardware-Daten, die eine ARM-CPU mit einer 1,38 Taktfrequenz pro Kern und insgesamt 1 GB Arbeitsspeicher (RAM) versprachen. Daten zur verbauten Grafikeinheit gab es keine.

AnandTech (dessen Gründer vor kurzem zu Apple gewechselt ist), ein Online-Journal das in der Regel gut recherchiert berichtet und auf enge Partnerschaften zur Industrie zurückgreifen kann, hat jetzt aber eine erste Einschätzung gewagt. Es vermutet, dass das neue A8 SoC im iPhone 6 eine 6-Core starke PowerVR GX6650 Grafikprozessoreinheit der Serie 6XT besitzt. Was plausibel klingt, da diese Grafikeinheit wohl der einzige Chip in Produktion wäre, der an die versprochene Grafikleistung herankäme und gleichzeitig die adaptive bzw. skalierbare Texturkompression unterstützt, die Apple auf der Keynote nannte.

Dafür spricht auch, dass genau diese Next Generation Texture Compression "ARSTC" mittlerweile in den Developer-Dokumenten von Apple ausgewiesen wird, die jetzt aktualisiert wurden. In diesem Fall wäre Apple imstande, die Energieeffizienz des A8 drastisch zu steigern, obwohl das Display des iPhone 6 ein viel größeres ist. Auch leistungstechnisch wirkt sich diese Texturkompression natürlich positiv aus, da weniger Arbeitsspeicher für dieselbe Menge an Texturen fällig wird.

Die am Tag der Keynote veröffentlichten Geekbench-Werte könnten daher also tatsächlich echt sein. Zumindest die Hardware-Daten klingen plausibel. Interessant herauszufinden sein wird außerdem, inwiefern Apple beide A8-SoCs im iPhone 6 und iPhone 6 Plus mit exakt derselben Taktfrequenz ausliefert, oder es doch vielleicht Unterschiede gibt. Zumindest kleinere Unterschiede sind durchaus realistisch.

Hier noch ein paar nützliche Links:

Genaueres können wir wie gesagt erst nach dem Marktstart des iPhone 6 herausfinden.


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