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Xbox One: Microsoft macht die Rolle rückwärts – Keine Online-Pflicht

Xbox One: Microsoft macht die Rolle rückwärts – Keine Online-Pflicht

Nachdem Microsoft auf der Spielemesse E3 bekannt gab, dass die Xbox One innerhalb von 24 Stunden mindestens einmal online sein muss und die Spieler zudem nicht in der Lage sein werden, Gebrauchtspiele verwenden zu können, war die Kritik seitens der Medien und der Spielergemeinschaft groß. Konkurrent Sony galt zu diesem Zeitpunkt mit seiner PlayStation 4 als klarer Sieger im Kampf im Konsolenkrieg.

Doch nun rudert Microsoft zurück, was womöglich mit den negativen wirtschaftlichen Prognosen zum Absatz der Xbox One zusammenhängt. Sämtliche Pläne zum Onlinezwang sowie der Gebrauchtspielsperre warf das Unternehmen aus Redmond nun über Bord.

Don Mattrick, der Präsident der Entertainmentsparte von Microsoft, publizierte in einem Beitrag im offiziellen Blog der Xbox, dass man Abstand vom Onlinezwang nehmen werde. Demzufolge ist es nicht mehr notwendig, dass der Nutzer der Xbox One mindestens einmal am Tag mit dem Internet verbunden sein wird, um einen Großteil der angebotenen Funktionen in Anspruch nehmen zu können, was vor allem für die klassischen Spiele gilt, die stets offline gezockt werden.

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Spieler können Games tauschen, ausleihen und veräußern

Das japanische Unternehmen Sony überraschte die Branche auf seiner Präsentation der PlayStation 4 ebenso mit dem Plan der Unterstützung der Gebrauchtspiele und sorgte für eine negative Publicity in Bezug auf die Xbox One. Doch Microsoft nahm sich nun dieser Kritik an und ermöglicht den Spielern einen Austausch ihrer Games, sodass diese auch verliehen oder verkauft werden können. Gerüchten zufolge schalteten sich vor der Enthüllung beider Spielekonsolen prominente Publisher wie EA oder Activision ein und forderten von den Herstellern, dass eine entsprechende Sperre integriert wird, um den Gebrauchtmarkt einzudämmen.

Neben all diesen Punkten, bei denen Microsoft nun zurückruderte, steht hingegen noch immer die Preisdifferenz in Höhe von 100 US-Dollar im Raum. Welche Konsole sich nun am Markt durchsetzen können wird, zeigen die kommenden Monate nach dem Release.


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  • Romka

    Das war doch abzusehen. Microsoft war mehr oder weniger Gezwungen von diesen Plänen abzuweichen. Sonst wäre die Xbox One ein Flop geworden.

  • Wolf

    Naja, das Vertrauen ist auf jeden Fall hin und wenn diese Option auch aufgehoben ist bleibt die Fragw, ob sie auch aufgehoben bleibt. Ich denke, das die Hardware für diese Funktion integriert ist und bei Bedarf einfach nachgeholt wird.



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