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Die besten Powerbanks für Smartphones, Tablets & Co

Kay

am 30. November 2016

beste-powerbank

Ich will es mir eigentlich gar nicht vorstellen. Aber der Gedanke, dass das Smartphone unterwegs auf Reisen, in der Schule / Uni oder auf Arbeit einfach so ausgeht, weil der Akku nicht genügend Saft hat, ist schrecklich. Gerade als Smartphone-Besitzer kann man diesem Szenario zwar auch mit Akku-Cases, also Hüllen mit zusätzlichem Stromspeicher, mehr oder weniger leicht vorbeugen. Wirklich elegant sind diese Cases aber nicht - zumindest die meisten. Es gibt Ausnahmen, aber die halten sich wirklich in Grenzen.

Die deutlich bessere Lösung ist eine gute Powerbank. Zumal sie deutlich mehr Kapazität besitzt, wodurch sich jedes Top-Smartphone mehrere Male komplett aufladen lässt. Quasi einfach so, nebenher, zum Beispiel in der Tasche auf Reisen oder auf dem Tisch in der Uni. Also das komplette Gegenteil von einem Akku-Case, das im Bestfall lediglich zwei komplette Akku-Ladungen bereitstellt.

Andererseits muss eine Powerbank natürlich auch mitgeschleppt werden, weshalb sie lieber nicht allzu groß und keinesfalls zu schwer sein sollte. Andernfalls macht das Mitschleppen auf Dauer definitiv keinen Spaß. Je nach Anforderung und Einsatzort gibt es mittlerweile aber die verschiedensten externen Akkus. Perfekt für Reisen sind zum Beispiel leichte, kompakte Powerbanks mit möglichst viel Kapazität. Für spontane Angelegenheiten oder alltägliche Situationen, zum Beispiel die Schule, Fahrradtouren oder kleinere Ausflüge, eignen sich hingegen auch sehr kleine Powerbanks, die sich super in der Hosentasche oder im Rucksack verstauen lassen.

Da ich es wenig sinnvoll finde, die 10 besten Powerbanks zu krönen, will ich euch hier vielmehr gezielt für jeden Einsatzzweck die beste Powerbank in die Hand geben. Die Anforderungen an einen solchen externen Akku können wie ihr seht nämlich ziemlich unterschiedlich sein.

Die besten externen Akkus für unterschiedliche Einsatzzwecke & Situationen

ST Intenso - der gut verarbeitete Handschmeichler

Der beste Allrounder in meinen Augen ist die Powerbank von Intenso. Und zwar die ST-Reihe mit jeweils 6600, 10000 oder 13000 mAh. Die ST-Reihe ist noch recht frisch auf dem Markt und überzeugt mich vor allem als Gesamtpaket. Äußerlich ist sie extrem schlicht und mit der Soft-Touch-Oberfläche zudem ein echter kleiner Handschmeichler. In der Hand liegend fühlt sich Soft-Touch in etwa so wie ein Mikrofasertuch an. Das ist natürlich nicht Jedermanns Ding, aber mir gefällt’s sehr.

Als Allrounder am ehesten geeignet sind die Modelle mit 10000 und 13000 mAh. Mehr braucht es in meinen Augen nur auf Reisen. Alles andere wäre viel zu schwer und ein echter Klotz am Bein. Die ST-Reihe von Intenso wiegt in der Spitze (13000 mAh) gerade mal 259 Gramm. Was im Vergleich zur Konkurrenz eine echte Ansage ist. Größere Powerbanks wiegen allesamt mehr als ein halbes Kilo. Und das wollt ihr euch wirklich nicht antun, zumindest nicht auf Dauer. Glaubt es mir.

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Mit 13000 mAh könnt ihr jedes aktuelle Top-Smartphone, zum Beispiel das iPhone 7 mindestens 4 bis 5 mal komplett aufladen. Das iPad Air 2 bekommt immerhin noch zwei volle Ladungen aus dem externen Akku von Intenso spendiert. Das ist ordentlich und reicht vollkommen für alle alltäglichen Angelegenheiten.

Toll ist hingegen auch der Powerknopf, worüber sich die ST-Powerbank kurzfristig aus dem Schlaf holen oder ein und aus schalten lässt. Dieser fehlt bei vielen vergleichbaren Powerbanks bisweilen komplett. Insgesamt vier LEDs halten mich zudem über den aktuellen Ladestand auf dem Laufenden. Der Schnelllademodus mit bis zu 3.1A, der die ersten 80 Prozent besonders schnell lädt, verkürzt außerdem die Wartezeit enorm.

Die zwei verbauten USB-Ports können gleichzeitig sowohl für zwei Smartphones als auch für ein Smartphone und ein Tablet verwendet werden. Eine Taschenlampe wäre zwar in der einen oder anderen Situation vielleicht ganz sinnvoll, zum Beispiel outdoor am Angelplatz oder auf Reisen, aber im Alltag braucht es die eher nicht. Wer eine echte Ourdoor-Powerbank sucht, sollte sich lieber den zweiten externen Akku in meiner Liste anschauen.

NexGadget - starke Powerbank für Outdoor-Situationen

Egal ob im Regen, Schnee oder Matsch. Eine echte Powerbank braucht es vor allem dann, wenn weit und breit keine Steckdose in Sicht ist. Genau deswegen wurden diese Dinger überhaupt erst erfunden. Eine Taschenlampe direkt in der Powerbank gehört für Outdoor-Fans also genauso dazu, wie eine große Kapazität und Wasserbeständigkeit.

Die Powerbank von NexGadget ist nach dem Militärstandard IP67 zertifiziert und somit rundum gegen Wasser geschützt. Sie überlebt offiziell ein Bad in 1 Meter Tiefe, wodurch sie natürlich auch gegen Regen und Spritzwasser geschützt ist.

Die Taschenlampe dagegen besitzt drei verschiedene Modi: Dauerlicht, Probe und SOS. Sie kann im Zelt auch als dauerhafte Lichtquelle benutzt werden, da sie ordentlich Licht spendet. Ganz anders als die meisten Powerbanks, die nur eine kleine (Witz)-Taschenlampe besitzen.

Wie es sich für eine echte Outdoor-Powerbank gehört, ist die NexGadget ebenso für Stürze gewappnet. Das Gehäuse ist sehr robust und hält mehrere Stöße aus, so dass sie nicht wirklich sanft auf Reisen oder im Unterholz behandelt werden muss. Der Akku ist mit 20000 mAh mehr als ausreichend stark. Das Gewicht schlägt zwar mit satten 558 Gramm zu Buche, ist im Vergleich zu ähnlich starken Powerbanks im Outdoor-Bereich aber immer noch eines der besten.

TeckNet - durchdachte Powerbank fürs Unterholz

Eine zweite Outdoor-Powerbank wollte ich hier eigentlich nicht auflisten, die TeckNet bringt aber einige Besonderheiten mit, die speziell für kleinere Outdoor-Angelegenheiten super sind. Unter anderem ist ein eigener kleiner Kompass integriert, eine Sicherheitsschnalle und ein Karabiner, womit sich die Powerbank sicher am Gurt, am Rucksack oder teilweise auch am Schlüsselbund befestigen lässt.

Außerdem ist das Gewicht mit 280 Gramm unglaublich gut für eine wasserdichte (IP67 zertifizierte) Outdoor-Powerbank. Insgesamt besitzt sie zwar „nur“ 10000 mAh Kapazität, für die meisten Situationen sollte das aber ausreichen. Schließlich ist dadurch das Gewicht ein echter Knaller.

Toll finde ich nicht zuletzt aber auch das Design, wodurch sich die TeckNet-Powerbank deutlich von den anderen abhebt. Mit gerade mal knapp 6,2 x 2,4 x 1 cm ist sie außerdem ähnlich klein wie die Intenso Powerbank. Und mit derzeit knapp 23 Euro ist sie zudem super günstig für eine echte Ourdoor-Powerbank.

Echte Notfall-Powerbank

Eine Powerbank soll ja vor allem in Notlagen der helfende Retter sein. Am besten nicht nur für das Smartphone oder das Tablet, sondern auch für andere Geräte. Der Hersteller Aukey hat sich etwas Besonderes einfallen lassen und eine vielseitig einsetzbare Powerbank als Starthilfe-Paket konzipiert. Diese lädt nämlich nicht nur das in Not geratene Smartphone oder Tablet, sondern gibt bei Bedarf auch jedem Auto die nötige Starthilfe. Darüber hinaus besitzt sie einen Notfallhammer, womit sich bei einem Unfall die Scheiben einschlagen lassen. Gerade im Winter ist sie somit ein kleiner Alleskönner, der beinahe in jedes Auto gehört.

Mit knapp 12000 mAh besitzt die Allzweck-Powerbank auch ausreichend Kapazität, um jedes Smartphone und Tablet mehrmals laden zu können.

Solar Powerbank für lange Outdoor-Aktivitäten

Wer über einen längeren Zeitraum in der Natur unterwegs ist, kommt so schnell nicht in die Nähe einer verwertbaren Stromquelle. Es sei denn, es scheint die Sonne. Um den natürlichen Energielieferanten aber für das Laden der eigenen Smartphones, Tablets und sonstigen Gerätschaften nutzen zu können, eignet sich ein Solar Panel.

Das von RAVPower entwickelte Solar Panel setzt in der neuesten Generation auf das Panel von SunPower, wodurch die generelle Ladezeit halbiert werden konnte. Mit einer Effizienz von bis zu 23,5 Prozent ist das neueste Solar Panel von RAVPower somit derzeit das beste seiner Art. Allzu schwer ist es mit knapp unter einem Kilo auch nicht, gerade wenn wir uns mal die Konkurrenz anschauen.

Tipp: Um die Effizienz zu maximieren, sollte das Solar Panel lieber mit einer Powerbank benutzt werden. Also erst die Powerbank nebenher in der Sonne aufladen, danach mit der Powerbank das Smartphone oder Tablet laden. Es kann sonst passieren, dass bei wenig Lichteinwirkung das Smartphone geringfügig entladen wird und das wäre nicht förderlich. Für Camping-Ausflüge oder andere Outdoor-Aktivitäten sollte eine wasserdichte Powerbank genutzt werden. Hohe Luftfeuchtigkeit oder Spritzwasser könnte eine normale Powerbank bereits unbrauchbar machen.

Eine gute Alternative zum recht teuren RAVPower ist das nur halb so teure Solar Panel von EasyAcc. Dieses besitzt zwar nur zwei USB-Ports und auch nur zwei Solar-Flächen, ist mit 23,5 Prozent maximaler Umwandlungsrate aber genauso effizient.

Ultra kleine Powerbank für unauffällige Angelegenheiten

Will man einfach nur auf Nummer sicher gehen, also einfach immer ein bisschen Notstrom dabei haben, braucht es in der Regel nichts Großes. Je kleiner, desto besser. Vor allem was das Gewicht anbelangt, braucht es auf Dauer etwas äußerst leichtes, um nicht unnötig zum Ballast zu werden.

Auch in diesem Bereich sehe ich Intenso an der Spitzenposition. Vor allem das ultra kleine Modell, die P2600 Powerbank ist mit seinen 150 Gramm ein echtes Fliegengewicht. Die Kapazität reicht aus für eine Akkuladung eines aktuellen Top-Smartphones. Dasselbe Modell gibt es aber auch als P5200 mit 5200 mAh Kapazität, um Smartphones oder Tablets mit größerem Akku einmal komplett laden zu können. Perfekt also für Alltagssituationen.

Mit dabei sind in beiden Modellen wieder ein Überspannungsschutz, Entladeschutz, Überladeschutz und eine Kurzschlusssicherung. Ein bisschen sparsam war Intenso in Sachen Ladegeschwindigkeit, die aufgrund von 1A In- als auch Output relativ langsam ist. Im Vergleich zur Konkurrenz ist das zwar keineswegs das Optimum, wenn wir uns jedoch den Preis der ultra-kleinen Intenso-Powerbank anschauen, wiederum noch ok.

Eine gute Alternative, die deutlich schneller lädt, ist die Thrunite C2 Powerbank mit 2,4A Input und 3A Output für knapp 20 Euro.

Extravagante Powerbanks für Geeks/Nerds mit Deko-Potential

Eine Powerbank sollte ja nicht nur genügend Strom für auftretende Energieengpässe bereitstellen, sondern mehr oder weniger auch nicht ganz so schlecht aussehen. Das Design spielt durchaus eine Rolle. Und wer vor allem etwas Unauffälliges möchte, sollte bei der Wahl der richtigen Powerbank auf jeden Fall bei der Ladegeschwindigkeit und der Kapazität eher ein paar Abstriche hinnehmen. Powerbanks für Dekozwecke sollen nämlich einfach nur extravagant, cool, freaky und alles andere als langweilig sein. Da es hunderte von ihnen gibt, habe ich für euch zumindest mal 5 coole Powerbanks herausgesucht.

Emoji Powerbank von iProtect

Derzeit der absolute Renner als Geburtstagsgeschenk. Egal ob Einhorn, Kuss-Emoji, Shit-Emoji oder Hanfblatt, es gibt sie in den unterschiedlichsten Versionen mit halbwegs brauchbaren 2000 mAh Kapazität. Damit lässt sich immerhin fast jedes Top-Smartphone einmal komplett aufladen.

Powerbank als Lippenstift

Auch der Lippenstift eignet sich hervorragend als Geschenk für die Dame. Wenn dieser darüber hinaus auch noch mit 4000 mAh genügend Strom für das Damen-Smartphone liefert, um es mindestens zweimal komplett aufzuladen, umso mehr.

Pokeball Powerbank

Nicht nur für Kinder ist die als Pokeball getarnte Powerbank mit satten 12000 mAh Kapazität ein cooles Extra für den Tisch. Mit maximal 2A Ausgangs- und Eingangsstrom lädt dieser Pokeball das eigene Smartphone sogar recht flott auf. Im Lieferumfang enthalten ist übrigens auch ein zusätzliches Lightning-Kabel.


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