Image Image Image Image

Apple Watch: Mehr zu Akkulaufzeit & Wasserschutz

Apple Watch: Mehr zu Akkulaufzeit & Wasserschutz

Die Apple Watch gilt als wassergeschützt und nicht als wasserfest. Tauchen kann man damit schon mal nicht, selbst Schwimmen fällt ohne Aftermarket-Modifikationen flach. Wie viel Wasser, Regen und Schnee hält die Apple Smartwatch aus?

Is' die noch ganz dicht?

Dass die Uhr nicht wasserdicht wird, war von Anfang an klar. In den Fußnoten des Angebots finden sich nun aber genauere Details zum Thema Wasser & Apple Watch. Laut Apples eigenen Angaben ist die Watch nach der IEC-Norm 60529 in der Einstufung IPX7 einzuordnen.

Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen

Das heißt für Normalsterbliche: Sie würde theoretisch 1 Meter Wassertiefe bis zu 30 Minuten überleben. Das Eintauchen in Wasser wird aber nicht empfohlen, also beschränkt sich der Kontakt der Apple Watch mit den feuchten Elementen auf Szenarien wie Sport, Regen, Schnee, Händewaschen, vielleicht auch mal Duschen und ein gelegentliches Abwischen mit einem feuchten Tuch zur Reinigung.

Außerdem mögen die Lederarmbänder kein Wasser, aber das war ja klar. Sehr schade ist das für diejenigen Interessenten, die öfter mal eine Bahn schwimmen und diese Daten gerne in ihrem Fitnesstracking erfassen möchten.

Wie lange hält der Akku der Apple Watch?

Kürzer, wenn Du sie öfter benutzt. Etwas hilfreicher ist vielleicht die Testmethodik von Apple anzuschauen, die zum Ergebnis der etwa 18 Stunden aktiver wie passiver Nutzungsdauer (sprich: All-day, denn wir sollten mindestens 6 Stunden pro Tag an Schlaf genießen) kommt.

Akkulaufzeittests wurden mit den finalen Prototypen im März 2015 durchgeführt und unter Prototypenbedingungen getestet. Das umfasste die folgende Aktivität für 18h Laufzeit:

  • 90 Mal am Tag den Arm heben, um das Display aktiv werden zu lassen
  • 90 Benachrichtigungen
  • 45 Minuten App-Bedienung
  • 30 Minuten Fitnesstraining mit Musik via Bluetooth

Das wirkt insgesamt recht realistisch, aber irgendwo auch ein bisschen betrübend hinsichtlich der ersten Wochen mit der Watch. Neue Besitzer werden sicherlich mehr als 45 Minuten am Tag mit den Apps herumspielen und öfter zum Induktionslader greifen. Die Benachrichtigungen halte ich für völlig ausreichend für einen Tag, schließlich soll nicht jeder Quatsch auf der Watch landen und eine gewisse Quote einhalten. Auch die Prüfung der aktuellen Uhrzeit oder etwaigen News auf dem Display sollte 5 mal pro (wache) Stunde völlig genügen.wbi-screenshot 67

Wie lange muss man die Apple Watch aufladen?

Übrigens gab es noch weitere detaillierte Zahlen zur Ladezeit:

Etwa anderthalb Stunden genügen für 80% Kapazität, während zweieinhalb Stunden für eine volle Ladung nötig sind. Bei niedrigem Akkustand wechselt die Watch in den Reservemodus, der für bis zu 72 Stunden reicht. Musik kann man damit bis zu sechseinhalb Stunden hören, wenn sie via Bluetooth vom iPhone kommt. Telefoniert wird bis zu drei Stunden, während Sport-Sessions bis zu 7 Stunden dauern dürfen (mit aktivem Pulssensor). Dann werde ich mein Cardio-Workout wohl etwas abkürzen müssen.

Was meint ihr?


Übrigens: Wenn Du keine Neuigkeiten, Produkt-Tests oder Artikel von uns verpassen willst, dann folge uns am besten auf Facebook oder Twitter.



Hier kannst Du Deine Meinung loswerden:

  • Eddy E.

    Ich finde diese Leistung beachtlich denn diese Zahlen da oben spiegeln ja wohl keine durchschnittlichen deutschen Alltag wieder, allein schon 90 Benachrichtigungen sind eher Heavyuser-Niveau…
    Ebenso 45min appnutzung auf ner Uhr, ehm ja…
    Also ich denke alles in allem dürfte mein Durchschnittstag reichlich sparsamer sein, hab ja schließlich noch nen iphone und nen iPad, rein rechnerisch müsste die Uhr denn auch folglich min 2 Tage halten allein ja schon weil sie ja auch noch 72h Reserve hat (Uhr und nfc Möglichkeiten sollten in der Zeit ja funktional bleiben)…

    Ich sehe das größte Problem der Uhr eherim Preis, ich werde wohl ziemlich sicher die erste Generation überspringen bzw. wenn frühestens mit dem Aufkommen der 2. Generation zuschlagen wenn der Preis denn humaner wird…
    Aktuell ist mir Preis/leistungsverhältniss nicht angemessen vor allem weil ich eher auf Stahl als auf alu stehe…
    ONLY STEEL IS REAL!!!!^^

  • Tom

    Sehe das mit der Laufzeit ähnlich, ist völlig ausreichend und 1x tägliches Rechargen ist jetzt kein Beinbruch. Schade jedoch, dass hierdurch das Sleep Tracking wegfällt – ein brauchbarer Kompromiss. Andererseits braucht die Uhr nur anderhalb Stunden für 80% der Ladung, also ginge es eventuell doch.

    Der Preis ist insbesondere mit Hinblick auf die Obsoleszenz spannend. Ich sehe ja die wirklich nötigen Updateintervalle als viel größer an, als beispielsweise bei einem Smartphone. Die Uhr ist lediglich ein hübsches „Terminal“ – dafür wird kein Hammer-SoC benötigt. Mittlere Computinglast läuft über das Smartphone, schwere Last über die Cloud. Was genau also macht die Uhr dann obsolet, ist die spannende Frage.

  • Tom

    Und yeah, only steel is real! 😀

  • Denupa

    Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich bescheiden mit dem Akku. Auch, dass eine so teuer Uhr nicht Wasserdicht ist. Samsung hat da vor Jahren schon weitere Modelle (Akku von mehreren Tagen und Wasserdicht) auf den Markt gebracht. Das tägliche laden finde ich allgemein mittlerweile ein Zumutung (aber der trend von Apple geht ja in diese Richtung. So viele Steckdosen wie ich mobile Devices jeden Tag laden muss habe ich mittlerweile in der Wohnung nicht mehr (Kopfhörer, Handy, Tablet, jetzt noch Watch).

    Wo soll das noch hinführen – Die Mehrfachsteckdosenverkäufe werden wieder nach oben gehen 😉



← Menü öffnen weblogit.net | Home