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Google Music in Deutschland gestartet

Google Music in Deutschland gestartet

Wie angekündigt hat der Verkauf von Google's neuen Nexus-Geräten heute morgen begonnen und innerhalb kürzester Zeit waren das Nexus 4 sowie das Nexus 10 ausverkauft. Neben den neuen Smartphones und Tablets ging heute auch der Musikdienst des amerikanische Unternehmens, Google Music, in Deutschland an den Start.

Schon damals schien die Ankündigung von Google Music in Deutschland etwas im Schatten der Präsentation des Nexus 4, Nexus 7 und Nexus 10 gestanden zu haben und auch heute ist der Fokus wohl auf die neuen Geräte gerichtet. Der Play Store war dem Ansturm nicht gewachsen und ein Großteil der Geräte ist bereits ausverkauft - Zeit sich mit einem weiteren Novum aus dem Hause Google zu beschäftigen.

So richtig neu ist der Service Google Play Music nicht, denn es gibt ihn bereits seit November 2011 in den USA. Seit heute früh steht er jedoch Deutschland und weiteren europäischen Ländern zur Verfügung.


Google Music funktioniert ähnlich wie Apple's iTunes Match: Eigene Songs können in der Cloud gespeichert und via Android-App oder Webbrowser gestreamt werden. Dabei ist Platz für bis zu 20.000 Titel, wobei im Google Play Store gekaufte Lieder nicht auf diesen Speicherplatz angerechnet werden. Ein Vorteil des Service ist, dass die eigene Musik nicht komplett in den Cloud-Speicher übertragen werden muss, denn Google gleicht die Titel mit der eigenen Datenbank ab. Im Vergleich zu den Diensten der Konkurrenz wie iTunes Match oder Amazon Cloud Player (jeweils 24,99€ jährlich) ist Google's Service kostenlos.


Die eigenen Tracks bzw. Alben lassen sich mit dem Google Play Music Manager, den es sowohl für Windows als auch Mac OS und Linux gibt, hoch- bzw. herunterladen. Unterstützt werden die Formate MP3, WMA (nur Windows), AAC (.m4a), FLAC und OGG. Die letzten drei Dateitypen werden beim Upload in MP3 mit 320 kBit/s konvertiert.

Google's Web Player läuft unter Chrome, Firefox, Internet Explorer (ab Version 7) mit JavaScript und Flash, allerdings brauchen iOS-User keine Angst haben, denn der Dienst funktioniert auch hier ab Version 4.0. Die Android-App kann ab Version 2.2 (Froyo) installiert werden. Die Preise für einzelne Tracks bewegen sich ähnlich wie bei anderen Anbietern zwischen 0,69 und 1,29 Euro, Alben kosten 6,99 oder 7,99 - teilweise aber auch 12,49 (Queen - Hungarian Rhapsody) oder 15,49 (Rolling Stones - GRRR!). Zum Großteil kann man die einzelnen Lieder 90 Sekunden probehören.

Bei all den Vorteilen und nützlichen Features gibt es einen kleinen Wermutstropfen: Google Play Music ist zwar kostenlos, allerdings ist zur Aktivierung eine Kreditkarte nötig.

Was haltet ihr von Google's Musikdienst? Habt ihr vor ihn zu nutzen oder seid ihr schon fleißig dabei MP3s zu uppen?

Screenshots
[via ZDNet, heise]

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Hier kannst Du Deine Meinung loswerden:

  • blubberbernd23

    Gleicht das Programm denn die persönlichen Lieder mit der Google Datenbank ab und ersetzt diese durch qualitativ hochwertigere Versionen?
    Wäre nett wenn mir jemand diese Frage beantworteten könnte



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