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iTunes 11 im Überblick, neue Features & Release-Termin

iTunes 11 im Überblick, neue Features & Release-Termin

Kollege Ben hatte bereits schneller als der Lightning-Port-himself über die ersten Eindrücke zu iTunes 11 berichtet. Der Mini-Player, das neue Interface und die Social Media Integration wurden bereits erwähnt. Anbei möchten wir mit einigen Screenshots von Apple nochmals die neue Optik vorstellen, die iTunes 11 mit sich bringt:

Das Redesign hat offensichtlich eine Union mit iOS 6 erlebt, denn einzelne Alben können nun wie Ordner auf dem iPod/iPhone/iPad geöffnet werden und offenbaren die darin enthaltenen Songs. Insgesamt sollen die Navigationsschritte reduziert worden sein, da ein kurzer Blick in Untersektionen auch ohne viele Klicks vonstatten gehen kann.

Die neue Funktion namens "Weiter" ist ein wenig vom Queueing-System von YouTube geborgt worden. Mit "Weiter" könnt ihr auf dem kürzesten Wege Songs oder Videos in die aktuelle Abspielabfolge hinzufügen, an eine beliebige Position. Ich finde übrigens, dass "Up Next" es auch getan hätte. Dass Apple immer diese merkwürdigen Eindeutschungen der Funktionen einbringen muss, tse.

Darüber hinaus sehen wir natürlich haufenweise visuelle Neuerungen, auch gerne im Fachjargon als "Pixel-Porn" bezeichnet. Der Store wurde nun geräteübergreifend gestaltet und präsentiert sich stets im selben Gewand, egal ob er auf iPod, iPhone, iPad, Mac oder PC genutzt wird. Hoffentlich wurde die Performance entsprechend verbessert, denn die ist mein aktueller Kritikpunkt Nummer 1. Oftmals habe ich das Gefühl eine lahme Webapp zu nutzen, wenn ich auf dem PC durch den Store spaziere.

Die neue Verlaufsfunktion dient der Übersicht der zuletzt konsumierten Medien und bietet auch Aufschluss über euer psychologisches Profil. Wer drei Tage lang am Stück Lady Gaga oder Justin Bieber hörte, wird automatisch von den Apple Sicherheitskräften besucht. Kleiner Scherz. Der Verlauf ist eine willkommene Neuerung, die beispielsweise vergessene Titel wieder ins Gedächtnis holen kann. Oder für peinliche Momente im Freundeskreis sorgen wird.

Über die tiefere Integration mit iCloud stehen nun gekaufte Inhalte praktisch sofort auf allen Geräten zur Verfügung. Ein Downloadbutton erleichtert den Flugzeugaufenthalt, wo der Content dann offline verfügbar gemacht wird.

Das Releasedatum für iTunes 11 ist für den Oktober angesetzt worden, wir werden mit dem Upgrade also zum Release-Zeitpunkt der neuen iPods beglückt. Ganz ehrlich: Ich höre trotzdem lieber via Spotify. Sorry.


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Hier kannst Du Deine Meinung loswerden:

  • Furz

    „Ich finde übrigens, dass “Up Next” es auch getan hätte. Dass Apple immer diese merkwürdigen Eindeutschungen der Funktionen einbringen muss, tse.“

    Dass nicht ständig nur englische Wörter verwendet werden, ist doch gerade gut bei Apple. Kein „Desktop“, sondern „Schreibtisch“ etc.
    Das unterscheidet Apple von Microsoft und dem ganzen anderen Schrott auf dem Markt, und dass die Sprache nicht immer weiter verkommt.
    Über Sinn und Unsinn der Übersetzungen kann man vielleicht streiten, aber grundsätzlich ist das nicht nur in Ordnung, sondern vorbildlich! 🙂

  • Tobi

    Hätte mich auf ein genaueres „Release-Datum“ gefreut 🙂
    Trotzdem, guter Artikel.



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