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Larry Page krempelt Google um – Zukunftsvisionen

Larry Page krempelt Google um – Zukunftsvisionen

Google kann zumindest in den Staaten aufatmen, eine kleine Schlacht steht Sergey Brin, Larry Page und Eric Schmidt noch in Europa bevor: Die Untersuchung der FTC (Federal Trade Commission) ist vorbei, Google ist aus dem Schneider. Sie haben ihr Monopol mit der Suchmaschine nicht auf ungerechte Art und Weise ausgespielt, so das Urteil in den Staaten.

Was denkt eigentlich der mittlerweile-CEO von Google über die Zukunft? Hat diese wirklich Überschneidungen mit aktuellen Produkten und Bemühungen seines futuristischen Unternehmens? Das Fortune Magazin setzte sich mit seinen Visionen für die Zukunft auseinander, die von seinen Erfahrungen und Strategien geprägt sind. Wo geht die Reise hin, nachdem er nun Eric Schmidt nach knapp 10 Jahren CEO-Dienst ablöste?

Larry Page: Ein effizienter CEO packt an

Zuallererst ist das Schlachtschiff namens Google wieder unter Kontrolle, nachdem die laissez-faire Arbeitsplätze und Unternehmenskultur doch nicht so gut funktionierte, wie man es gerne hätte. Erinnert ihr euch an die 20%-Regel bei Google? Mitarbeiter konnten ein Fünftel ihrer vergüteten Arbeitszeit in eigene Projekte investieren, die manchmal auch ein neues Produkt als Spinoff erzeugten. Generell herrschte eine offene Kultur, die meisten Bereiche erforderten keine Keycards für den Zutritt. Larry Page selbst war bei Meetings oft geistig abwesend und starrte in der Gegend herum, oder sein Notebook an.

Larry Page

Larry (links) gibt wenige Interviews und ist noch immer der neugierige Geek und Querdenker,
trotz seiner neuen Aufgabenbereiche.

So wie die empfohlene Synchronisation mehrerer GMail-Accounts per Forwarding gerne scheitert (POP3-Fetching funktioniert hingegen einwandfrei), oder einige Komplikationen in Google-Produkten sich länger als nötig hielten, brachte die lockere Art des Unternehmens manchmal Probleme ein - Google war intern asynchron wie die eigenen Webdienste im Netz und fragmentiert wie Android in der Außenwelt.

Es wird weniger aus der Reihe getanzt
und mehr an einem Strang gezogen

Seitdem Page seinen Kollegen Eric Schmidt an der Spitze abgelöst hat, sind die Dinge aber anders geworden. Kaum wird die 20%-Zeit noch genutzt, auf einmal vereinheitlicht sich das Interface aller Produkte (wohl am deutlichsten bei YouTube zu bemerken) und es herrscht insgesamt ein etwas strengerer Ton im Hause Google. Der Fokus wurde auf eine kleinere Gruppe der starken Produkte geschärft, die Strategie ist aggressiver geworden.

Eric Schmidt

Eric Schmidt war 10 Jahre lang der Geschäftsführer von Google.

Die oberen Stufen der Organisation wurden von Page ebenso umgestaltet, das Management trägt mehr Verantwortung für die Umsetzung von Projekten und es bliebt kaum noch etwas liegen, ganz im Gegenteil zu den letzten Jahren. Auch Larry selbst hat sich professionell verändert und füllt seine seine Rolle als Geschäftsführer des 38 Milliarden Dollar schweren Unternehmens mit 53.000 Mitarbeitern vollständig aus. Neue Produkte und Geschäftsbereiche müssen den Zahnbürsten-Test (Wird es mindestens 2 Mal am Tag von Kunden benutzt?) bestehen, trotzdem bewegt sich Google weiter als Pionier-Titan in unerkundeten Bereichen.

Der Fortune-Artikel deckt sämtliche großen Google Innovationen ab, die unsere Welt technologisch und somit auch auf sozialer Ebene veränderten: Der Download des kompletten World Wide Web zur Studie der Verhältnisse zwischen Webseiten - verrückte Idee? Und die Basis für die heutige Google-Suche. Page, Brin und Schmidt machten keinen Halt.

Weiter mit: Scheinbar unerreichbare, verrückte Ideen als Grundlage


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