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Marissa Mayer verlässt Google, wird Yahoo’s neuer CEO

Marissa Mayer verlässt Google, wird Yahoo’s neuer CEO

Marissa Mayer, ex-Google Executive und Sprecherin, ist seit gestern der neue CEO bzw. Geschäftsführer von Yahoo! Inc.

Finnisches Blut mit Coderqualitäten und Geekitäten

Die Amerikanerin mit finnischen Wurzeln hielt so einiges an Verantwortung in wichtigen Rollen der Schlüsselprojekte bei Google. Von der Suchmaschine bis hin zu iGoogle und Gmail hatte Marissa in ihren 13 Jahren bei Google wohl überall die Finger im Spiel.

Ein Kind ist auch noch im Spiel

Nun ist Marissa nicht nur die Geschäftsführerin eines etwas in Mitleidenschaft gezogenen Kontrahenten von Google, sondern auch noch obendrein schwanger. Seit Januar weiß sie um die Schwangerschaft und erwartet einen Jungen. Yahoo ist natürlich bereits im Bilde gewesen und akzeptierte die Umstände ohne große Diskussionen. Wäre Marissa nicht die Frau die sie ist, wäre das sicher anders gelaufen. Auf Mashable ist die Rede von "evolved thinking" bei Yahoo, ich tippe eher auf viele Dollarzeichen über den Köpfen der Boardmitglieder und Marissa's offensichtlichen Wert.

Yahoo gegen Googooliath!

Yahoo kämpft bereits seit vielen Jahren um ein passendes Talent an der Spitze. In Marissa hat der Suchgigant nun eine passende Besetzung mit vielen Insiderinfos gefunden, auf der anderen Seite der Gleichung steht eine große Herausforderung für die blonde CEO-Dame. Die Frage ist natürlich, ob überhaupt noch jemand Yahoo retten könnte, wobei es da sicher ganz andere Konkurrenten gibt. Kleine Anekdote an dieser Stelle: Ein Wettbewerber von Google (Hint: onomatopoetischer Produktname) mit viel Knete dahinter nutzt in den eigenen Büroräumen nicht das eigene Produkt, sondern Google, wenn es um wichtige Recherchearbeiten geht. True Story, selbst erlebt und herzhaft gelacht.

Die NYTimes zitiert Marissa hinsichtlich des damaligen Rufs von Yahoo: (übersetzt) "Damals wussten die Nutzer nicht, wo der Unterschied zwischen dem Internet und Yahoo lag". Zweifelsohne ist steht der Name für eine der etabliertesten Brands im Netz - wobei die Prominenz in den Staaten wesentlich ausgeprägter war und noch stets ist.

Only time will tell

Ob Sie nun als drölftausendster CEO von Yahoo tatsächlich etwas bewegen kann, ihre Erfahrungen dazu genügen, sie eine Vision mit effektiven Auswirkungen dahinter präsentiert - das bleibt alles abzuwarten. Bis dahin ein amüsantes Businesskasperzitat eines Venture Capitalists namens Chris Sacca:

“She stands for a work hard/play hard, product- and engineering-driven culture, and Yahoo has been missing that for years.”


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