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Angeschaut: Sam Fisher infiltriert Gamescom – Splinter Cell: Blacklist

Angeschaut: Sam Fisher infiltriert Gamescom – Splinter Cell: Blacklist

Ubisoft hat in diesem Jahr wirklich große Titel im Feuer und die Splinter Cell Serie zählt zu den größten des Publishers, denn Sam Fisher schleicht nur seit über 10 Jahren über die Bildschirme dieser Welt. Auf der E3 wurde der neuste Teil der Reihe angekündigt: Splinter Cell: Blacklist und wir haben ihn uns mal auf der Gamescom angesehen.

Köln, Mittwoch Morgen, 8:45 - Kurz nachdem ich den Stand von Assassins Creed 3 verlassen hatte, begab ich mich um die Ecke zu Splinter Cell: Blacklist. Verwundert sah ich zum Eingang, dort wuselten 2 Mitarbeiter rum. Ich wurde freundlich hereingebeten und mir wurde mitgeteilt, dass ich der erste Zuschauer der Demopräsentation bin. Lustig oder? Ein eigentlich gefragter Titel und niemand da. Nachdem ich Platz genommen und die Kopfhörer auf den Ohren hatte gings auch schon los. Der Moderator erklärte mir bei seiner Generalprobe leicht aufgeregt, um was es geht und wie der Titel in die Story einzuordnen ist. Sam leitet nun die neue Geheimorganisation Fourth Echelon und soll ein Terrornetzwerk, dass Anschläge auf die USA unter dem Codenamen „Blacklist“ plant. Hierfür ist er mit einem Auftrag an der iran-irakischen Grenze betraut. Dort soll sich einer der Anführer des Terrornetzwerkes verstecken, also begibt er sich auf die Suche....

Gleich zu Beginn der Demo fällt mir auf, dass das Spiel schon wirklich poliert aussieht und weit in der Entwicklung aussieht. Ich würde aber meinen, dass die Präsentation auf einem PC lief,um das bestmögliche Ergebnis für das Publikum zu haben. So smooth wie Splinter Cell: Blacklist sehen viele Titel nicht einmal zum Release aus. Wirklich klasse Arbeit. Nun wieder zum eigentlichen Spiel: Sam ist vollständig verkleidet und sieht seinen Feinden zum Verwechseln ähnlich. In seinen Armen trägt er einen Verletzten zum Terrorcamp. Vor Ort stürmen 2 Mann auf ihn zu und nehmen ihn den Verwundeten ab und schleppen in eines der Zelte. Wir folgen ihnen und im Zelt wird dem Verantwortlichen schnell klar, dass wir nicht der sind, für den wir uns ausgeben. Sam fackelt nicht lange und nimmt ihn als menschliches Schutzschild. Den anderen Beiden verpasst er einen schnellen Kopfschuss. Nun kümmern wir uns um den letzten Mann. Er bekommt ein Messer in die Schulter und wird mehr als nur harsch nach der Blacklist gefragt. Viele Antworten erhalten wir nicht. Nun bestehen zwei Möglichkeiten: Entweder wir schlagen ihn KO oder wir töten ihn. Der Moderator fragt mich und ich lasse den Terroristen diesmal noch davon kommen, was aber wie mir gesagt wurde, Auswirkungen auf den späteren Spielverlauf haben wird. Splinter Cell: Blacklist schlägt also einen Weg ein wie ihn derzeit immer mehr Spiele einschlagen: mehr Entscheidungsfreiheit für den Spieler, aber mit daraus folgenden Konsequenzen. Ich bin gespannt, wie sich das im fertigen Spiel bemerkbar machen wird.

Die Demo ist nach der Szene natürlich noch nicht zu Ende. Sam befreit sich erstmal von seiner Tarnung und kommt im altbekannten Kampfanzug samt seiner berühmten Nacht-/Wärmesicht-Brille aus dem Zelt. Nach einem kleinen Fussmarsch durch das Camp gelangen wir wieder an ein Zelt. Dort scannen wir die Umgebung und entdecken ein paar Gegner. Sam schneidet einen Schlitz in die Plane und nimmt sich am anderen Ende den ersten Feind vor. Nun markieren wir alle Terroristen draußen vor dem Zelt und sprinten aus der sicheren Deckung auf den freien Platz. Im Lauf verpasst Fisher jedem der vier Markierten einen Kopfschuss und rennt auf einen letzten, der vor einem Auto steht, zu und erledigt ihn in einer gekonnten Bewegung mit einem Messer. Aus dem Kill heraus rutscht Sam über das Auto, um sich die beiden verbleibenden Terroristen zu Brust zu nehmen und das im wahrsten Sinne des Wortes. Den einen drückt er fest an sich und benutzt ihn als Schutzschild, während er den anderen mit einem Schuss richtet. Bei der eben beschriebenen Szene handelt es sich um das Kill-in-Motion Feature, welches eines der Schlüsselelemente des neuen Splinter Cell-Teils sein wird.

Für Sam geht es danach bergauf. Seine Kletterbewegungen erinnern sehr an Assassins Creed, welches ebenfalls bei Ubisoft entsteht. Oben angekommen gehts auch schon weiter. Nach einer kurzen Schleicheinlage werden wir entdeckt und von mehreren Soldaten, sowie einem schweren Geschütz beschossen. Wir rennen sprinten schnell in Deckung. Mit einem Hechsprung retten wir uns in ein Gebäude. Überall fliegen Kugeln und andere Objekte durch die Luft. Auf der anderen Seite des Gebäudes kommt ein weiteres neues Feature zum Einsatz. Sam fordert für den Truck mit dem Geschütz einen Luftschlag an und erwischt seine Gegner.

Der finale Teil bietet wieder unterschiedlichste Lösungsmöglichkeiten. Wir müssen in die Kommandozentrale des Camps. Für der Tür scannen wir die Umgebung und entdecken wie nicht anders zu erwarten mehrere Gegner. Sam markiert sie und legt einen Sprengsatz an der Tür. Nun begeben wir uns auf das Gebäude und seilen uns gleich wieder zu einem Fenster an der Seite ab. Nochmal die Umgebung scannen und auf gehts. Mit einem hieb brechen wir durch das Fenster sprengen fast zur selben Zeit die Tür und erledigen einen Großteil der Feinde. Den letzten verprügeln wir nach allen Regeln der Kunst. Wir halten ihn für einen Computerspezialisten der Terrororganisation und schenken ihm zunächst keinen glauben, dass er verdeckt für das CIA arbeitet. Der Mann blutet stark und es läuft aus seinen Wunden im Gesicht auch Blut an der Wange entlang Richtung Kinn. Zum Schluss wird nochmal eine neue Perspektive gezeigt: man zerstört aus der Luft diverse Geschütze und findet sich gleich auch im Geschehen wieder. Sam versucht sich aus der Zone zu retten und sprintet durch zusammenstürzende Gebäude. Steine bröckeln. Flammen schlagen hoch. Immer wieder setzt das Bild aus und bleibt dann einfach schwarz. Logo-Einblendung und Ende. Der Cliffhanger macht definitiv Lust auf mehr.

Wie eingangs erwähnt lief die Demo vermutlich auf einem PC, denn so wahnsinnig gut sahen bisher nur sehr wenige Spiele auf einer Konsole in diesem Entwicklungsstadium aus. Nach dem Double Agent ein totaler Reinfall für PS3-Spieler war und mit starken technischen Schwächen zu kämpfen hatte, hoffe ich umso mehr, dass das Spiel auf beiden Konsolen auf gleicher Höhe sein wird. Da Splinter Cell: Blacklist der erste Titel des Entwicklerstudios ist, kann es gut sein, dass sie sich von ihrer besten Seite zeigen wollen und ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis abliefern werden.

Der Titel soll im nächsten Frühjahr für PC, PS3 und Xbox 360 erscheinen. Mir wurde gesagt, dass es in den nächsten Monaten weitere Information zum Spiel und Release geben wird und zum jetzigen Zeitpunkt lediglich diese Gameplaydemo der Öffentlichkeit präsentiert wird.


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