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Computer Pionier Konrad Zuse

Vielen geht es bestimmt so wie mir, wenn ich an Computer der Vergangenheit denke sehe ich riesige Monster aus Metall die ganze Räume ja vielleicht ganze Hallen füllen aber kaum einer weiß das es ein Deutscher Ingenieur namens Konrad Zuse war der eine der ersten vollautomatischen, Programmierbaren Rechenmaschinen der Welt baute die im verhältnismäßig kleinen Keller seines Elternhauses Platz fanden.

Geboren wurde er am 22.06.1910 in Berlin und zog 13 Jahre später nach Hoyerswerda wo er am heutigen Lessing – Gymnasium sein Abitur machte. Nach seinem Abitur ging er nach Berlin zurück wo er an der heutigen Technischen Universität Maschinenbau, Architektur und Bauingenieurwesen studierte um schließlich 1935 sein Ingenieurstudium mit einem Diplom zu beenden.

Im Haus seiner Eltern richtete sich der Damals 25 Jährige seine erste kleine Erfinderwerkstadt ein und er begann mit der Arbeit programmierbare Rechenmaschinen bauen. Auf die Idee kam er als er Bauingenieur arbeitete und sich Gedanken machte wie ihm die etwas trockene Berechnung für Statik abgenommen werden könnte.

Seine erste Computerähnlich Entwicklung war der Zuse Z1 eine programmierbare Rechenmaschine die leider bedingt durch die komplizierte Mechanik nie voll funktionsfähig war. 1939 stellte Konrad Zuse dann die Weiterentwicklung Z2 vor in der er erstmals die mechanische Schaltung durch eine elektromechanische Relaistechnik ersetzte, 1940 wurde der Prototyp Zuse Z2 dann dem Direktor der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt präsentiert .Der Direktor sagte  Konrad Zuse daraufhin Finanzielle Unterstützung für die Entwicklung des Nachfolgemodells Zuse Z3 zu.

1941 Wurde dann schließlich der Zuse Z3 gebaut eine Vollautomatische Programmierbare Rechenmaschine die einen Speicher und auch eine Zentralrecheneinheit aus Telefonrelais besahs. (Diese Maschine gilt heute als erster funktionsfähiger Programmierbarer  Computer der Welt)

In den Nachkriegsjahren lebte Zuse dann Allgäu wo er 1950 auch die Zuse KG gründete und Computer baute und verkaufte. Die Geschäfte sollten in dieser Zeit nicht unbedingt schlecht gelaufen sein denn die Zuse Z4 war der einzige Funktionstüchtige Computer in Europa und der erste Kommerzielle Computer der Welt.

1957 zog die Zuse KG dann aus den Allgäu nach bad Hersfeld und baute dort fleißig weiter.

Auch der Erste Plotter; der Graphomat Z64 wurde dort entwickelt.

1964 Als es der Zuse KG zunehmend schlechter ging stieg Konrad Zuse als aktiver Teilhaber aus und im Jahre 1967 wurde das Unternehmen von Siemens übernommen.

Am 18.12 1995 starb dieser Mann der soviel Energie und Kraft aufgewendet hat um die kleinen Helfer zu Entwickeln die heute fast aus keinem Haushalt und keiner Firma mehr weg zudenken sind. Wer weiß wo wir ohne Ihn heute wären, Computer gäbe es bestimmt trotzdem aber ob wir diesbezüglich Technisch auch an diesen Punkt wären an dem wir heute sind wage ich zu bezweifeln.

Das Jahr 2010 steht ganz im Namen von Konrad Zuse so hat die Post zum 100 Geburtstag von Konrad Zuse eine 55 Cent Gedenkbriefmarke raus gebracht und eine 10€ Gedenkmünze wurde zu Ehren dieses  großen Mannes auch aufgelegt. Zuse Computer können im Deutschen Technikmusenun Berlin, Im Deutschen Museum in München und im Heinz Nixdorf Museums Forum in Paderborn besichtigt werden. Bilder zur Zuse Z1 und Z3 finden sie hier.

Bild: Kathrin Antrak / pixelio.de


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