Image Image Image Image

Instagram für 1 Milliarde Dollar von Facebook geschluckt: Ein Dienst mit gerade mal 11 Mitarbeitern und kaum Umsatz

Instagram für 1 Milliarde Dollar von Facebook geschluckt: Ein Dienst mit gerade mal 11 Mitarbeitern und kaum Umsatz

Gestern Abend schockte Facebook CEO Mark Zuckerberg auf seinem Profil die Internet-Welt mit einer Meldung die so nicht viele erwartet haben. Facebook kauft den Foto-Dienst Instagram für satte 1 Milliarde Dollar komplett auf und räumt so einen potenziellen Konkurrenten aus dem Weg.

Prisant, der Foto-Dienst Instagram hat nur 11 Mitarbeiter und erzielt derzeit kaum Umsatz. Im vergangenem August an den Start gegangen, hat sich die Instagram-App extrem schnell verbreitet und zählt aktuell schon mehr als 30 Millionen Nutzer. Die Android-Anwendung kam hingegen erst kürzlich, was dem Zuwachs von Nutzern beschleunigte.

Branchenkenner gehen sogar davon aus, dass sich Instagram in den nächsten Monaten zu einem ernstzunehmenden Rivalen von Facebook entwickelt hätte. Die Übernahme durch Facebook selbst kommt dem Ganzen nun zuvor und der Kaufpreis ist nicht ohne, sage und schreibe 1 Milliarde Dollar legt das Soziale Netzwerk auf den Tisch. Auch wenn das Start-up kaum Mitarbeiter hat und keinen nennenswerten Umsatz erzielt, sei der Kaufpreis gerechtfertigt. Demnach lässt sich Facebook jeden einzelnen Instagram-User etwas mehr als 33 Dollar kosten. Sollte Facebook mit seinen 850 Millionen Mitgliedern beim bevorstehenden Börsengang tatsächlich 100 Milliarden Dollar erzielen, dann würde jeder einzelne User sogar 118 Dollar einbringen.

Instagram für Android_24

Doch mit der Übernahme von Instagram hat sich Facebook neben den sehr vielen Mitgliedern vor allem eins gesichert, eine Technologie "mit wahnsinniger Zugkraft" auf der sich aufbauen lässt und sich die Entwickler von Facebook etwas abschauen können/ sollen, sagte Analyst Michael Pachter gegenüber Wedbush. Wahrscheinlich waren auch Konkurrenten wie Google oder Twitter an dem Foto-Dienst interessiert, Facebook war nun schneller.

Laut Zuckerberg soll Instagram nun aber keineswegs blau-weiß werden, sondern weiterhin als eigenständige Anwendung auftreten und auch weiterentwickelt werden. Einschränkungen oder große Veränderungen soll es laut Zuckerberg nicht geben, das teilen in anderen sozialen Netzwerken soll weiterhin möglich sein, auch ein eigener Facebook-Account soll keine Voraussetzung sein. Facebook will die App sogar um Funktionen erweitern und mit dieser riesigen Finanzspritze wird das Ganze sicherlich auch noch einmal gepusht. Finanzieren will Facebook die Sache zum Teil mit Bargeld und Aktien.

Warten wir mal ab wie sich die Sache entwickelt, spannend wird es mit Sicherheit. Die neusten und aktuellsten News, bekommt ihr wie immer auf unserer Facebook-Fanpage oder direkt hier im Blog.

Instagram für Android_12

via. Mark Zuckerberg / spiegel.de


Noch kein Fan? Folge WEBLOGIT auf Facebook oder Twitter, um nichts zu verpassen! ↵


Anzeige


Hier kannst Du Deine Meinung loswerden:



← Menü öffnen weblogit.net | Home