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Künstliche Intelligenz – die Zukunft hat schon begonnen

Künstliche Intelligenz – die Zukunft hat schon begonnen

Künstliche Intelligenz, abgekürzt KI, ist älter, als viele glauben mögen. Bereits in den 1950er und 60er Jahren wurden erste Maschinen mit einer zumindest rudimentären KI entwickelt und gebaut. Die Maschinen sollten in der Lage sein, zu bestimmten Fragestellungen selbstständig individuelle Lösungen anzubieten. Doch erst seit etwa zwei Jahrzehnten ist die Entwicklung auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz richtig in Schwung gekommen.

Heute wird KI, meist unbemerkt, schon längst im Alltag eingesetzt. Insbesondere im Internet und speziell im Service- und Dienstleistungsbereich, aber auch in der Medizin werden zunehmend intelligente Systeme genutzt, die Menschen unterstützen und zum Teil ersetzen können.

Künstliche Intelligenz im automatisierten Kundensupport mit Chatbots

Chatbots sind heute schon in der Lage, im Bereich des Kundensupports den direkten Kundenkontakt zu übernehmen. Die intelligenten Bots werden als skalierbare Lösung in den Customer Support integriert. Sie können die menschlichen Support Mitarbeiter gezielt bei der Beantwortung der Kundenanfragen unterstützen - ohne, dass die Kunden dies bemerken.

Photo by Smartsupp

Dazu müssen die Systeme mit allen relevanten Daten, wie FAQs und Customer Service Tickets programmiert werden. Das sogenannte NLP (Natural Language Processing) ermöglicht, zusammen mit der KI der Systeme, das autonome Verstehen von Spracheingaben.

Zudem erweitern die Chatbots ihre Wissensbasis selbsttätig mit jeder Anfrage. Dadurch sind sie in der Lage, mit der Zeit immer komplexere Anfragen ohne menschliche Unterstützung zu beantworten.

Wix ADI - KI bei Entwicklung und Design von individuellen Webseiten

Vor etwa 10 Jahren wurde der Website-Baukasten auf Wix.com ins Leben gerufen. Damit haben die Gründer eine Plattform geschaffen, die es bis heute rund 100 Millionen Nutzern ermöglicht hat, auf einfache Weise, preiswert und schnell eine eigene Website individuell zu erstellen, die sich sehen lassen kann. Website-Baukästen wie Wix.com entwickeln sich ständig weiter und sind längst keine kleinen Spielereien mehr, die vielleicht die Ü30 Generation noch aus dem Informatikunterricht kennt.

Jetzt haben die Macher von Wix.com eine kleine Sensation im Webdesign auf der Basis Künstlicher Intelligenz vorgestellt: Wix Artificial Design Intelligence, kurz Wix ADI. Wix ADI ist die erste sogenannte AI (Artificial Intelligence) Lösung für das Webseiten-Design und die individuelle Erstellung von Webseiten.

Damit Kunden auf Wix.com mit Wix ADI eine Website erstellen können, müssen sie ein paar einfache Fragen beantworten. Die Fragen dienen Wix ADI dazu, die Bedürfnisse und Vorstellungen der Personen oder Unternehmen bezüglich ihrer Website zu erfahren. Auf Basis der Antworten wählt Wix ADI aus Milliarden von qualitativ hochwertigen Kombinationsmöglichkeiten das optimal passende Design und die Elemente für den Inhalt aus. Dadurch ist es möglich, mit Wix ADI innerhalb weniger Minuten eine einzigartige und dynamische Website zu erstellen.

Zusätzlich durchsucht Wix ADI selbsttätig das Netz und die sozialen Medien nach passenden Inhalten, die die Kunden von Wix.com direkt für Ihre Website übernehmen oder vorher individuell anpassen können.

Natürlich erlaubt auch Wix ADI eine individuelle Anpassung der Farben, der Schriftgrößen oder auch das Einfügen von Animationen mit nur wenigen Klicks. Dank des Algorithmus hinter Wix ADI und den fast unbegrenzten Kombinationsmöglichkeiten wird jede mit dem System von Wix.com Kunden erstellte Website garantiert einzigartig sein.

Die Zeitersparnis ist enorm bei der mit Wix ADI erstellten Website im Vergleich zur herkömmlichen Website-Programmierung zum Beispiel durch einen Programmierer oder mittels fertiger, standardisierter Templates, die jedoch nicht viel Individualität zulassen. Die selbstgehostete Website ist außerdem nicht einfach mal nebenher aufgesetzt, zumindest nicht für jemanden der zwischen HTML und PHP keinen Unterschied sieht. Und genau das ist es doch, was wir alle viel zu wenig haben: Zeit. Künstliche Intelligenz im Website-Aufbau nimmt uns eine Menge Einarbeitungszeit, eine Menge Mailverkehr mit dem Programmierer und nicht zuletzt senkt sie auch die Kosten.

KI in der Mode - eine App kreiert das perfekte Kleid

Zusammen mit dem schwedischen Modehaus H & M hat Google eine App mit Namen "Coded Couture" entwickelt. Die intelligente App soll anhand der Datenprofile der Nutzerinnen und Nutzer individuelle Kleidungsstücke entwerfen. Sieben Tage benötigt die App, um alle zu den Lebensumständen der Kunden passenden Daten zu sammeln. Dazu gehören die Aktivitäten ebenso wie die Wetterdaten. Danach ist die App in der Lage, Kleidungsstücke zu kreieren, die perfekt zum Leben der Nutzer passen sollen.

Intelligente Software sagt die Lebenserwartung voraus

Mit einer von Forschern der Australischen University of Adelaide entwickelten KI sollen künftig die mit einem Computertomografen erstellten Bilder des Brustkorbs von Patienten analysiert und Erkrankungen erkannt werden. Das Programm soll in der Lage sein, die Sterbewahrscheinlichkeit der Personen innerhalb der nächsten fünf Jahre ähnlich präzise wie ausgebildete und erfahrene Mediziner mit 69%iger Sicherheit vorherzusagen.

IBMs "Doktor" Watson diagnostiziert selbsttätig Herzklappenfehler

Die vom Computergiganten IBM entwickelte Watson-Technologie wird seit Kurzem erstmals in Krankenhäusern eingesetzt. Die KI kommt bei der Diagnostik von Herzklappenfehlern zum Einsatz. Das System soll Ärzte bei schwierigen Diagnosen unterstützen. Die innovative Watson-Technologie vergleicht selbsttätig Arztberichte mit anderen medizinischen Daten und bezieht in seine Diagnose die Aufnahmen vom Herzen des Patienten mit ein. Auf diese Weise soll die KI Herzklappenfehler besser und zuverlässiger diagnostizieren können.

Künstliche Intelligenz führt Bewerbungsgespräche

Vervoe nennt sich ein australisches Start-up, dass die zeit- und personalintensiven Bewerbungsgespräche zukünftig durch ein automatisiertes System durchführen lassen will. Die KI von Vervoe kann dabei mehrere Bewerber gleichzeitig testen. Vervoe nutzt vorgefertigte Interviews in Form von Videos oder Audioaufnahmen, die die Unternehmen gemeinsam mit ihren Stellenangeboten veröffentlichen können. Am Ende der Bewerbungsrunde werden geeignete Bewerber vorselektiert und das Unternehmen kann die Interviews für einen endgültige Entscheidung sichten.

Autonomes Fahren dank Künstlicher Intelligenz

Ohne KI wäre autonomes Fahren nicht denkbar. Einen etwas anderen Ansatz, als die klassische Programmierung der KI verfolgt Audi. Die Fahrzeuge gehorchen keinen Programmierbefehlen, sondern werden durch ausgiebige Testfahrten und Simulationen trainiert, so als würden die Fahrzeuge in die Fahrschule gehen.

Dazu werden in die Systeme zum Beispiel Millionen von Bildern mit allen möglichen Hindernissen eingespeist und ihnen anschließend in richtigen Fahrmanövern antrainiert, dass sie vor den Hindernissen abbremsen müssen. Die KI lernt mit jeder Situation dazu und merkt sich, was zu tun ist. Danach sind die Systeme in der Lage in ähnlichen Situationen ebenfalls anzuhalten. Die KI hat selbsttätig die erforderlichen Verknüpfungen geschaffen. Es wird jedoch noch ein paar Jahre dauern, bis KI wirklich in der Lage sein wird, in allen Situationen richtig zu reagieren.


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