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Mac App Grundausstattung: AppCleaner

Mac App Grundausstattung: AppCleaner

AppCleaner ist der fehlende Uninstaller für Mac Apps, den jeder Neuankömmling brauchen kann.

Windows-Umsteiger vermissen bei OS X oft eine Deinstallationsroutine bei den Applikationen (wobei einige auch ein Shellscript in der DMG-Imagedatei enthalten) und hören zunächst von halbwissenden Mac-Jüngern: “Du musst das doch nur in den Papierkorb legen”. Natürlich funktioniert dieser Weg auch, allerdings müllt man sich damit unnötig die Kiste mit Support Files, Plists und einigen anderen Überbleibseln von Programmen voll. Vielleicht möchte der User auch aus Gründen der Fehlerbeseitigung eine Deinstallation tätigen, dann können ihm die hinterbliebenen Benutzereinstellungen schnell einen Strich durch die Debuggingrechnung machen.

AppCleaner schafft auf wunderbar simple Art und Weise Abhilfe: das Interface akzeptiert per Drag & Drop eine beliebige Applikation und findet relevante Dateien, Treiber (bzw. Kernelerweiterungen) und Voreinstellungen. Dasselbe gilt auch für Dashboard Widgets, welche mit AppCleaner (in der überwiegenden Mehrheit der Fälle) rückstandslos entfernt werden können.

Das Tool ist kostenlos, wird ab Mac OS X 10.4 aufwärts unterstützt und ist nicht im App Store erhältlich. Stattdessen kann AppCleaner direkt beim Entwickler bezogen werden. Aufgrund der gründlichen Vorgehensweise ist keine unangenehme Nebenwirkung zu befürchten, da keinerlei übriggebliebene Fragmente irgendwelche Probleme verursachen könnten.

Während einige Kritiker sich noch gegen AppCleaner aussprechen, findet sich im alternativ vorgeschlagenen, manuellen Weg über die Spotlightsuche fast derselbe Algorithmus. Soll heißen: Paranoiker suchen via Spotlight z.B. nach “Skype” in allen Dateinamen und schließen dabei die systemkritischen Dateien in die Suche ein. Diese löschen sie dann von Hand, was im Endeffekt oft mehr “Überbleibsel” produziert als AppCleaner. Der Einsatz von letzterem Tool ist also gefahrenlos, bequemer und schneller. Bei größeren Applikationen á la den Bestandteien der Adobe Creative Suite folgt man natürlich den Herstelleranweisungen, um auf Nummer sicher zu gehen.

Update: für Leopard Macs empfiehlt der Entwickler diese ältere Version.


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