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Mega: Kim Dotcom gewährt Einblick in sein neues Projekt

Mega: Kim Dotcom gewährt Einblick in sein neues Projekt

Kim Dotcom hat sich erneut über sein neues Projekt zu Wort gemeldet und gewährt nun erstmals einen Einblick in den MegaUpload-Nachfolger. Unter dem Namen "Mega" soll das Großprojekt im Januar an den Start gehen und erneut für furore sorgen.

Über Kim Dotcom, der sich aktuell noch vor Gericht in Neuseeland verantworten muss, haben wir hier bereits mehrfach berichtet. Vor einigen Monaten kündigte er im Zuge seiner Freilassung aus der U-Haft einen Nachfolger seines Filesharing-Dienstes namens Mega an. Nachdem Kim Dotcom bereits im Sommer einen ersten Teaser von Mega veröffentlicht hatte, dieser damals jedoch noch einen Musik-Dienst zeigte, folgten nun erste Bilder von einem neuen Filemanager.

Mit “Get ready for Mega Love :-)” veröffentlichte Kim Dotcom diese Fotos über seinen Twitter-Account. Anders als beim vorläufig geplanten Musik-Dienst, der die Musikwelt auf den Kopf stellen sollte, wird Mega nahezu ein direkter Nachfolger von MegaUpload. Diesen hatte das FBI bekanntlich ja vom Netz genommen und Kim Dotcom in einer umstrittenen Aktion auf seinen Anwesen festgenommen. Auf den Fotos sehen wir nun erstmals die Registrierungs-Seite, den Filemanager sowie den Encryption Key Generator.

Das große Versprechen von Kim Dotcom ist vor allem eines, mehr Sicherheit und der Verzicht auf amerikanische Hoster, US-Domains sowie Partnerschaften zu Unternehmen aus den Staaten. Für die Sicherheit wird auf eine RSA-Verschlüsselung mit 2048-Bit gesetzt. Daten können laut Kim Dotcom verschieden hochgeladen werden, beispielsweise klassisch im Browser oder wohl auch über eine Art virtuelles Laufwerk. Hochgeladene Daten sollen durch den Nutzer selbst verschlüsselt werden können, das anschließende Passwort kennt nur der User selbst, die Betreiber von Mega jedoch nicht. Einerseits wollen sich die Betreiber von Mega so vor rechtlichen Schritten schützen und auf der anderen Seite Vertrauen erwecken.

Der Filemanger zeigt sich bisher übersichtlich und schlicht. Laut den Machern hinter Mega soll Cloud-Computing generell durch ihr neues Projekt verändert werden. Die Ankündigungen und Versprechen sind hoch, was uns am Ende tatsächlich erwartet, sehen wir im Januar 2013.


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Hier kannst Du Deine Meinung loswerden:

  • Axel Töpfer

    Sieht ziemlich cool aus. Mal schauen, wie es sich machen wird.



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