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Es hat ein Ende: 174 „Nacktscanner“ verschwinden aus Flughäfen

Es hat ein Ende: 174 „Nacktscanner“ verschwinden aus Flughäfen

Im Jahr 2010 kam es zu regelgerechten Protestwellen, als man beschloss in den Staaten die sogenannten "Nacktscanner" an den Flughäfen einzuführen. Nun berichtet die Washington Post, dass die Transportsicherheitsbehörde (TSA) entschieden hat, die 174 betroffenen Geräte aus den Flughäfen zu entfernen. 

Der Hersteller der Geräte wurde vor einiger Zeit vom US-Kogress aufgefordert bis Juni eine Software zu entwickeln, welche weniger "enthüllende" Bilder von den Passagieren an den Sicherheitssperren ermöglicht. Dies kann die betroffene Firma allerdings nicht einhalten und daher hat die TSA den Vertrag mit der Firma aufgelöst.

Eigentlich sollten die Scanner die Aufspürung nach versteckten Waffen und Gegenständen erleichtern. Man erhält aber solch detaillierte Bilder des Körpers der betroffenen Person, dass der Name "Nacktscanner" die Runde machte. Dies führte natürlich nicht nur in den USA zu weitläufigen Protesten. Nun sollen die Geräte durch andere ersetzt werden.

Bitter ist dies indes für den Frankfurter Flughafen, der seit Ende 2012 ebenfalls den "Körperscanner" im Einsatz hat. Dabei ist der Scanner nichtmal besonders zuverlässig. Er gilt auch als der "Pannenscanner", weil viel Kleidung oftmals zu einem Fehlalarm führt. Am Hamburger Flughafen fiel der Scanner im Testzeitraum bereits durch erhöhte Pannen und Fehlalarme auf. Er wird derzeit aber nur bei Nachtkontrollen und USA-Reisenden benutzt. Bisher stehen nur 3 der 150.000 Euro teuren Geräte am Frankfurter Flughafen. Die stehen auch in einem abgetrennten Bereich. Die Technik wird allerdings auch hierzulande kritisiert.

via. Die Welt / Washington Post


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