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Sleipnir für den Mac: Innovativer Webbrowser mit Designansprüchen

Sleipnir für den Mac: Innovativer Webbrowser mit Designansprüchen

Manche Entwickler möchten die Welt auf den Kopf stellen. Andere bauen unkonventionelle Browser. Der Firma Fenrir Inc. aus Japan ist sicherlich nicht bekannt, was für eine Band den Produktnamen vom Sleipnir Browser teilt. Der Browser ist uns jedenfalls wesentlich sympathischer.

Die englischen Übersetzungen auf der Firmenseite sind genauso merkwürdig wie Sleipnir. Zumindest auf den ersten Blick. Sleipnir bietet nämlich eine Menge Funktionalität auf wenig Platz und Unterstützung für zahlreiche Multitouchgesten. Mittels Pinch kommen wir in eine Übersicht aller geöffneten Tabs. Ein Zwei-Finger-Swipe blättert zwischen den Tabs umher. Eine L-Form mit den Fingern schließt einen Tab. Ein vertikal gespiegeltes L (oder das horizontale Spiegelbild davon) bildet die Geste für Zurück & Vorwärts.

Sleipnir basiert auf Webkit, zeigt somit also die Seiten fast genauso an wie Safari und Google Chrome. HTML5 und CSS3 sind daher kein Thema. Wenn die Gesten erst mal sitzen, lässt sich Sleipnir mit dem MacBook oder Magic Trackpad sehr bequem bedienen. Das aufgeräumte Erscheinungsbild des neuen Browsers kann sich sehen lassen: Die Adresszeile verschwindet im Domainnamen und wird auf Klick sichtbar. Bookmarks finden sich in einer dezenten kleinen Bookmarkleiste wieder, welche sich über Label organisiert.

Sehr ungewohnt, sehr interessant. So lässt sich Sleipnir beschreiben. Die iPhonevariante teste ich noch eine Weile, bevor ich weiteren Senf dazugebe. Hier sei allerdings noch gesagt: Bookmarks können zwischen allen Plattformen (auch Windows und iOS) synchronisiert werden. Nice.

Sleipnir ist kostenlos im Mac App Store zu haben.


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