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Sony stellt Systemkamera NEX-3N mit „Auto Object Framing“ vor

Sony stellt Systemkamera NEX-3N mit „Auto Object Framing“ vor

Viele fiebern bereits spannungsgeladen dem Playstation Meeting heute Nacht entgegen, aber Sony hat es sich dennoch nicht nehmen lassen und zum heutigen Tag noch eine neue Systemkamera angekündigt. Sony verspricht mit der NEX-3N eine kompakte Digitalkamera in Spiegelreflexkamera-Qualität. Was steckt dahinter?

Die kleine NEX-3N bringt rund 210 g auf die Waage und verfügt über den bekannten Exmor APS-C HD CMOS Bildsensor mit 16,1 Megapixeln. Der relativ große Sensor soll mehr Licht einfangen und ebenso eine bessere Bildqualität liefern. Unterstützt wird er von einem BIONZ Bildprozessor. Der leistungsstarke Prozessor soll, laut Sony, auf intelligente Art und Weise das Bildrauschen bereichsweise unterdrücken. Das klingt nicht schlecht und verlangt nach einem Praxistest, zumal eine Lichtempfindlichkeit von bis zu ISO 16. 000 erreicht werden soll, bei der Bilder im Dämmerlicht meist stark verrauscht sind.
Sony NEX-3N white frontJe nach Aufnahmesituation stehen dem Hobbyfotografen 11 Modi und 15 Effekte zur Verfügung. Wer gerne auch mal den 90. Geburtstag von Opa filmen möchte, kann dies in tollen Full HD tun. 1080p kommt dabei mit 25 Bildern pro Sekunde aus und 1080i sogar mit 50 Halbbildern. Über einen 720p Modus mit beispielsweise 120 Bildern pro Sekunde ist zur Zeit noch nichts bekannt, wäre aber wünschenswert wert, wenn man das Ausblasen der Kerzen nochmals in Super-Slow-Mo erleben möchte. Gespeichert wird das Ganze im AVCHD-Format.

Wie bei einer Systemkamera üblich, so kann man auch bei der NEX-3N Objektive (E-Mount) wechseln. Dabei ist das Zoomobjekt SEL-P1650 bereits im Kit enthalten. In einem weiteren Bundle findet man zusätzlich noch ein SEL-55210. Damit man sieht was man aufnimmt, gibt es hier keinen standardmäßigen optischen Sucher wie man ihn von einer Spiegelreflexkamera kennt, sondern ein 3 Zoll LCD. Eine Auflösung wurde nicht genannt. Es lässt sich um 180 Grad nach oben klappen, sodass man bei Selbstportraits ganz einfach den Bildausschnitt kontrollieren kann. Dies kann auch bei Aufnahmen flach über dem Boden von Vorteil sein. Schade nur, dass es sich um kein brillantes AMOLED Display handelt, wie bei vergleichbaren Geräten von Samsung und Co. Touchgesten sind ebenso wenig möglich.

Sony NEX-3N black backDafür hat die NEX-3N zwei besondere Features an Bord. "Auto Object Framing" lässt die Kamera die Art des Motivs automatisch erkennen. Sie stellt in Bruchteilen von Sekunden fest, ob sich eine oder mehrere Personen im Bild befinden oder sich ein Objekt schnell bewegt. Nach der Bildanalyse wird der Bildausschnitt passend ausgewählt, um eine harmonische Komposition zu erreichen. Interessant wäre hier zu wissen, woran sich die Kamera für den perfekten Ausschnitt orientiert und ob es auch zu den gewünschten Ergebnissen führt.

Das zweite Feature kennen wir bereits von den kürzlich vorgestellten TV-Geräten von Sony. Die Triluminos Technologie. Die neuentwickelte Technik erweitert den bisherigen Farbraum und soll lebendigere Farben liefern. Dumm nur, dass Sony derzeit noch keine passende Abspielgeräte (TVs) auf dem Markt hat und andere Geräte die Brillanz nur bedingt wiedergeben können.

Die NEX-3N wird ab März 2013 in 2 Farbvarianten und 3 verschiedenen Bundles verfügbar sein. Die ersten beiden Kits enthalten die NEX-3N (wahlweise schwarz oder weiß) plus ein SEL-P1650 Zoomobjektiv und werden 499 € kosten. Das dritte Kit enthält zusätzlich noch das SEL-55210 Objektiv und kostet dann 750 €.


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