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Tablet ohne Akku und Prozessor: Amazon Patentantrag

Tablet ohne Akku und Prozessor: Amazon Patentantrag

Der Chef des Versandhauses Amazon, Jeff Bezos, hat ein Patent eingereicht, in dem ein tabletähnliches Gerät beschrieben wird, das ohne Akku und Prozessor auskommen soll.

Das Touch Device hebt sich von den gewohnten Geräten ab und ist viel mehr ein tragbares Display. Da von Haus aus in dem Touchpad weder Akku noch Prozessor verbaut sind, werden Strom sowie Berechnungen kabellos übertragen. Um dies zu gewährleisten, kommt noch eine separate Basis-Station zum Einsatz. Diese Ergänzung beinhaltet die notwendige Hardware und ist auch am Stromnetz angeschlossen.

Dass im womöglichen Kindle HD Nachfolger nicht viel verbaut ist, wirkt sich positiv auf das Gewicht und die Handhabung aus. Zu erwarten ist ein leichtes und flaches Gerät, das angenehm in der Hand liegt. Wie in der Patentschrift beschrieben, könnte die Bedienung hauptsächlich an der Basis-Station erfolgen.

Möglich ist auch, dass sie Sprach- sowie Gestenbefehle erkennen kann. Neben diesen Punkten glänzt auch die Tatsache, dass sich nie darum gesorgt werden muss, dass dem die Akku die Puste ausgeht, da die Basis-Station permanent mit dem Stromnetz verbunden ist.

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Nichts für die breite Masse

Ganz klar, für manche wird das KO-Kriterium die Tatsache sein, dass man mit dem Tablet einfach nicht mobil sein kann, wie man es bisher gewohnt war, da es ohne die Basis-Station nicht funktioniert. Dies ist den Entwicklern natürlich bewusst.

Sie wollen mit diesem Produkt eine ganz bestimmte Kundschaft ansprechen. Als Beispiel nennt Amazon einen Uni-Campus; während die Studenten mit einem passenden Gerät ausgestattet sind, befindet sich in den Räumen der Universität ein Netz von Basis-Stationen.

Die Einführung des Remote-Displays hätte zur Folge, dass das Gesamtsystem angenehmer nutzbar, leichter zu verwalten und günstiger sei, als alle Personen mit einem herkömmlichen Tablet auszustatten und ein WLAN zu betreiben, begründet der Marktführer des Internethandels.

Die Idee, die hinter dem Remote Display steckt, sei aber auch leicht auf andere Formfaktoren zu übertragen, erklärt Bezos. Hierzu führt er Informations- und Entertainment-Systeme in Autos als Beispiel an. Ebenso könne diese Technik für die Datenbrillen intressant werden.

Der Kopf von Amazon kritisiert hierbei auch das Projekt Google Glass. Denn anstatt das ganze System "auf der Nase" tragen zu müssen, führe man nur ein Display mit sich, das von einem Modul, das man in der Tasche tragen könnte, mit Energie und Daten versorgt wird.

via. arstechnica


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  • Herman.H

    In meinen Augen ist das ganz großer Käse



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