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Veniamin Balika: Käsedieb mit 21 Tonnen überführt

Veniamin Balika: Käsedieb mit 21 Tonnen überführt

Der Diebstahl von Käse ist gar nicht mal so selten wie man denkt, laut Aaron Cohen von Kottke ist Käse sogar das meistgestohlene essbare Gut. Eine schnelle Google-Suche beweist auch in unserer Sprache: Käse ist nicht nur lecker, sondern auch desöfteren das Opfer krimineller Machenschaften.

Das ist keine April-Story:

Veniamin Konstantinovich Balika nutzte kürzliche gefälschte Papiere um seinen Lastwagen mit 21 Tonnen Münsterkäse zu beladen, der in etwa $200.000 Marktwert hatte. Sein Plan war offenbar der Abverkauf seiner heißen Käseware aus Wisconsin, am liebsten an Einzelhändler entlang der US-Ostküste. Vienamin Balika, Käsedieb (NBC)

Der 34-jährige wurde von der Polizei gefasst und beichtete sein Vorhaben, der Käse wäre letztendlich in Texas gelandet.

Der Konzern, von dem die Molkereiprodukte ursprünglich stammen, verarbeitet etwa 60 Tonnen Frischmilch pro Tag. Diese werden von über 200 Produzenten der Amischen eingekauft.

Die gestohlene Käseware wurde nicht zurückgefordert, da sich der Konzern nicht sicher sein konnte, ob etwas mit dem Produkt angestellt wurde. Stattdessen werden Aufsichtsbehörden im Staate New Jersey den Käse prüfen und gegebenenfalls an karitative Einrichtungen spenden.

Wir hoffen auf gute Kühlung trotz krimineller Transportwege, denn 42.000 Pfund Münsterkäse dürften für gehörig strenge Geruchsentwicklung sorgen, wenn unsachgemäß gelagert. Sobald es Neuigkeiten aus dem Käse-Untergrund gibt, werden wir wieder berichten.


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