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In-App Purchase – ein neuer Trend bahnt sich an

In-App Purchase – ein neuer Trend bahnt sich an

Real Racing 3, Dead Trigger, Shadowgun: Deadzone oder Clash of Clans sind nur Beispiele, die zeigen, in welche Richtung sich die Spieleentwickler demnächst bewegen könnten. Da in letzter Zeit die Piraterie rund um Apps für iOS und Android enorm angestiegen ist, reagieren Firmen, indem sie jetzt Spiele im sogenannten  „Free-to-play“ Modell anbieten.

Wie der Name schon sagt, werden fuer das Spielen keinerlei Gebuehren angerechnet. Lediglich für das Kaufen von Zusatzinhalten muss man Geld ausgeben. Da die Spiele kostenlos sind, ist nun jeder in der Lage, in den Genuss zu kommen, sie auszuprobieren. Somit entstehen auch mehrere potentielle „In-App-Purchaser“. Klingt – auf den ersten Eindruck – so weit, so gut. Doch werden die Spiele einmal getestet, merkt man schnell: „ohne Moos nichts los“. Bei einem rein kostenlosen Spiel ohne eine einzig gekaufte Zusatzfunktion wird der Spielspaß extrem gehemmt und man verliert schnell die Lust am Spielen. Oftmals ist es erst gar nicht möglich, in ein neues Level aufzusteigen, ohne sich kostenpflichtige Elemente zu erwerben.

Free-to-play im Sinne des Konsumenten?

Das „Free-to-play“ Prinzip stellt sich im Nachhinein also eher als „Pay-to-win“ bzw. „Pay-to-have-fun“ heraus, was ja eigentlich nicht im Sinne des Konsumenten liegt. Was auf den ersten Blick ziemlich egoistisch von den Spieleentwicklern wirkt, liegt beim zweiten Hinschauen vielleicht sogar in unseren Händen. Als Grund dafür gibt Marek Rabas, CEO von Madfinger Games (Dead Trigger, Shadowgun, Samruai, BloodyXmas,..), in einem Interview mit Gamezebo an, dass „80 bis 90 Prozent der Menschen seine Arbeit nicht respektieren“. Dass es das Problem mit dem Diebstahl von Apps schon immer gab, dieses auch immer geben wird, gesteht der Geschäftsführer ein, allerdings sieht er auch eine Mitschuld bei den Konzernen Apple und Google, da  es „wesentlich einfacher zu bewerkstelligen ist, Apps zu stehlen, als einen Account bei iTunes oder Google Play zu erstellen, lange Formulare ausfüllen und Tausende von Sicherheitsfragen beantworten zu müssen“.


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Hier kannst Du Deine Meinung loswerden:

  • Jens

    Schonmal jemand die Preise bei RealRaing3 gesehen? Da muss man teilweise 4-5 Euro zahlen, um das Geld für ein einziges „besseres“ Auto zu kaufen. Absolute Frechheit!!! Ich werf den mit Sicherheit gar nichts in den Rachen, ich find das einfach nur totale abzocke!!! Und dann wundern sie sich auch noch wenn man zu illegalen Mitteln greift. Welcher normale Mensch soll sich das leisten. Vor allem wenn man mal die Zielgruppe anschaut. Das sind wohl alle von 15-25 Jahren wovon über 50% Schüler und Studenten sind…

  • Nairolf

    Wie mein vorredner sagt „Real Racing 3“ ist ein beispiel 89€ für 5.000.000 R$ damit kann man kaum ein auto komplett ausbauen …..

  • Horst

    Ihr tut ja gerade so, als sei es etwas (über)lebensnotwendig, ein Spiel zu spielen. Es ist jedermann’s freie Entscheidung.
    Und wenn Ihr das Geld nicht habt oder nicht ausgeben wollt: Lasst es doch einfach.

  • Camuri

    Naja ob das wirklich was bringt sei mal dahin gestellt gibt im cydia ja schon etwas hilfe dafür

  • Eta

    Es ist schon etwas viel… Aber für 2,50€ die 5 Mio, dann wurde es sich jeder kaufen. Die Hemmschwelle ist zu gering. Aber mal ehrlich. Ich wurde es genauso machen wenn ich ein tolles Game oder prog habe. Wenn die User einmal das Game runtergeladen haben, zählen 3-10% die Beträge und du hast genug Geld zusammen.



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