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Samsung HomeSync: die Koreaner greifen nun Apple TV an

Samsung HomeSync: die Koreaner greifen nun Apple TV an

Nachdem wir bereits in der vergangenen Nacht über das neue Samsung Galaxy Note 8.0 und heute Morgen über die Vorstellung des Galaxy S IV berichtet haben, folgt nun ein weiteres Gerät der Koreaner. Samsung HomeSync. Die Set-Top-Box ist ein eindeutiger Angriff auf Apple TV und kann wirklich so einiges.

Auch wenn man sich darüber streiten kann, ob der Mobile World Congress der passende Ort für die Ankündigung ist, so kann man nicht von der Hand weisen, dass sie gerade im Bezug auf mobile Endgeräte im Wohnzimmer die perfekte Ergänzung sein könnte.

HomeSync kommt mit einer kraftvollen 1,7 GHz Dual-Core CPU und einem Gigabyte RAM. Als Betriebssystem dient Android Jelly Bean. Neben einer 1 TB Festplatte besitzt die TV Box noch einen 8 GB Flashspeicher. Für eine optimale Anbindung sorgen Bluetooth 4.0, Wi-Fi 802.11 a/b/g/n, zwei USB 3.0 Ports, ein microUSB-Anschluss, ein Gigabit Ethernet Port und natürlich einen HDMI 1.4 Steckplatz. Um für den perfekten Hörgenuss sorgen zu können, hat Samsung HomeSync auch noch einen optischen Audioanschluss spendiert.

Mit der Set-Top-Box bringen die Koreaner das mobile Betriebssystem Android in das Wohnzimmer. Dabei wird soll man laut Samsung auf all seine Apps und den Play Store Zugriff haben. Die Steuerung erfolgt dabei über das Smartphone, vorzugsweise eine Galaxy Gerät. Sämtliche Apps, Videos und Bildern können auch in Full HD auf die Box gestreamt werden. Von den Samsung bekannten Allshare Play und Cast fehlt in der offiziellen Mitteilung jede Spur. Ebenso ohne Erwähnung bleibt WiDi, dass durchaus eine perfekte Ergänzung für Note- bzw. Ultrabook-Besitzer wäre, deren Geräte dieses Feature unterstützen.

Wirklich interessant wäre ein Einblick in die Benutzeroberfläche, da Android-übliche Toucbedienung wie auf dem Smartphone oder Tablet nicht ganz so einfach möglich ist. Auch nicht geklärt ist, wie die beigelegte Fernbedienung aussieht und was sie kann. Positiv hingegen ist zu bemerken, dass das System bis zu acht Benutzerkonten verwalten kann, die man auf Wunsch per Passwort sichern könnte.

Ein Preis wurde natürlich nicht genannt. Dieser könnte aber in Anbetracht der Daten etwas über dem des Apple TVs liegen. Als Veröffentlichungstermin peilt Samsung April 2013 für die USA an und will dann Stück für Stück andere Länder bedenken.


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