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Twitter vorbildlich, Apple schlecht: EFF-Studie beurteilt Privatsphäre der User

Twitter vorbildlich, Apple schlecht: EFF-Studie beurteilt Privatsphäre der User

Vor Kurzem ist der dritte Bericht der Electronic Frontier Foundation (EEF) erschienen. In ihm wird dargelegt, wie Unternehmen mit den Daten der Nutzer gegenüber Regierungsbehörden umgehen. Unter anderem wurden Twitter, Facebook und Apple unter die Lupe genommenDie EEF ist eine nichtstaatliche Organisation und beschäftigt sich mit den Bürgerrechten im weltweiten Netz. Jedes Jahr werden dabei verschiedene Unternehmen begutachtet.

Richtlinien der Analyse waren folgende Fragen:

1. Verlangt das Unternehmen richterliche Beschlüsse, bevor Daten über Kommunikation ausgehändigt werden?

2. Werden die Nutzer über Anfragen der Regierung informiert?

3. Veröffentlicht das Unternehmen Transparenzberichte?

4. Veröffentlicht das Unternehmen Hinweise, in denen geschildert wird, wie mit Regierungsanfragen umgegangen wird?

5. Setzt sich das Unternehmen vor Gericht für die Rechte seiner Nutzer ein?

6. Kämpft das Unternehmen vor dem amerikanischen Kongress für die Rechte auf Privatsphäre der Nutzer?

Neu bei diesem Bericht ist der erste Punkt. Angeregt von Facebook's Engagement gegenüber den Behörden ließ man dieses Kriterium nun erstmals miteinfließen.

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Zwar können noch nicht alle 18 untersuchten Firmen überzeugen, dennoch konstatiert die EEF eine positive Tendenz. Während die Betriebe zunehmend darauf setzen, Richtlinien zu veröffentlichen, die informieren, wie mit Regierungsanfragen umgegangen wird oder sich immer mehr vor dem amerikanischen Kongress für die Rechte auf Privatsphäre der Nutzer einsetzen, könnten manche noch in Sachen Transparenz (beispielsweise durch Statistiken, Berichten und Auswertungen) oder das Informieren der Nutzer über Anfragen der Behörden eine Schippe drauflegen. 

Als "Gewinner" gehen der Kurznachrichten-Dienst Twitter, sowie der Internet-Provider Sonic.net hervor. Beide Unternehmen konnten volle Punktzahl erreichen und erfüllten mit Bravour alle Kriterien. Eher mau schneiden das Musikportal MySpace wie auch der Telekommunikationskonzern Verizon ab. Ohne einen einzigen Stern zu ergattern, platzieren sie sich auf den letzten Rängen. Auch Apple bekommt sein Fett weg, zwar kann der Konzern aus Cupertino noch mit dem Einsatz vor dem amerikanischen Kongress punkten, dabei hört es allerdings auch schon wieder auf. Ebenso enttäuschend sind at&t und Yahoo. Beide Firmen können ebenfalls nur einen Stern für sich gewinnen.

Detailliertere Informationen sind auf dieser Website zu finden.


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